Es kann losgeradelt werden: Peter Weywadl, Leiter des Staatlichen Bauamts, Landrat Michael Schwaiger, MdB Franz Obermeier und die Bürgermeister Max Riegler sowie Brigitte Niedermeier schnitten das Band durch und gaben den Weg damit für Radler, Skater und Spaziergänger frei. Foto: Birgit Gleixner

Ein idyllischer Radweg entlang der Bundesstraße

Zolling/Attenkirchen - 20 Jahre hat es gedauert von der ersten Idee bis zur Freigabe: Gestern konnte nun endlich der neue Radweg zwischen Zolling und Attenkirchen seiner Bestimmung übergeben werden.

Wie sehr den Verantwortlichen das Projekt am Herzen liegt, war an der Gästeliste abzulesen. Neben den Bürgermeistern der beteiligten Gemeinden Brigitte Niedermeier (Attenkirchen) und Max Riegler (Zolling) waren zum Ortstermin auch Bundestagsabgeordneter Franz Obermeier, Landrat Michael Schwaiger, der Leiter des Staatlichen Baumamts Peter Wywadel sowie Architekten, Landschaftsplaner und Gemeinderäte gekommen. Die meisten erschienen mit dem Auto, nur Obermeier und Riegler hatten das passende Beförderungsmittel gewählt und waren auf zwei Rädern zur Einweihung gefahren. Bei strahlendendem Sonnenschein schnitten die Verantwortlichen schließlich das blau-weiße Band durch.

Bereits in den 1980er Jahren, zu der Zeit als Franz Obermeier noch Bürgermeister in Zolling war, hatte man mit den Planungen für den Weg begonnen. Doch schon kurz darauf hatte die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt das Projekt wieder gestoppt. Wie? Sie hatte die geplante Trasse zum Biotop erklärt. Erst Jahre später hat die Fachbehörde das wieder zurückgenommen, die Planungen konnten fortgeführt werden. Schließlich wurde der Auftrag zum Bau im August 2010 vergeben. Und die ausführende Firma hat den 4,4 Kilomter langen Weg in Rekordzeit von nur vier Monaten gebaut, wie Riegler erklärte. 570 000 Euro hat der insgesamt gekostet. Davon mussten Attenkirchen und Zolling 96 000 Euro an Planungskosten selbst tragen. Der Rest - 474 000 Euro - wurde Dank Fördermittel vom Bund bezahlt.

Und beinahe wäre das Projekt wieder an naturschutzrechtlichen Belangen gescheitert. Doch: „Wir haben eine Lösung gefunden, die beide Seiten zufrieden stellt“, sagte Riegler. So wurden bespielsweise für Amphibien kleine Wasser- sowie Sand- und Kiesbänke angelegt. Auch Ausgleichsflächen für den geteerten Radlweg haben die Gemeinden geschaffen.

Die Verantwortlichen sind sich einig: Der Weg ist ein Fortschritt für die Bürger mit vielen positiven Aspekten. Künftig können Pedalritter von Zolling bis Rudelzhausen durchgehend parallel zur B 301 fahren. Und schon am Wochendende werden Mountainbiker, Skater und Spaziergänger den Weg bevölkern, denn der Wetterbericht verspricht blauen Himmel mit sommerlichen Temperaturen.

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