Jahreshauptversammlung

Imkerverein Allershausen: Neuer Chef dringend gesucht

Allershausen - Die Allershausener Imker sind rührig. Dennoch plagen den Verein Sorgen: Nachdem Martin Kopp nach 18 Jahren als Vorsitzender zurückgetreten ist, fand sich bei der Jahreshauptversammlung kein Nachfolger.

Es ist kein Problem, das der Imkerverein Allershausen neu erfunden hat. Doch auch, wenn diese Sorgen ebenso andere Vereine plagen, ist es vor allem für den scheidenden Vorsitzenden Martin Kopp schwer, diesen Schritt zu gehen: Er ist aus familiären Gründen gezwungen war, sein Amt zur Verfügung zu stellen. Die Tatsache, dass kein Nachfolger für den Mann, der die Geschicke des Vereins 18 Jahre lang zur Zufriedenheit aller leitete, zu finden war, hat für ihn diesen Schritt nicht gerade leicht gemacht. „Es ist unbefriedigend.“ Der Grund ist, dass sich im Alltag keiner so leicht für ein Ehrenamt „freischaufeln“ kann. Und so mussten die Neuwahlen auf die Frühjahrsversammlung verschoben werden, in der Hoffnung, dass sich bis dahin ein Vereinsmitglied dazu bereiterklärt.

In der Versammlung gab es aber auch einen erfreulichen Tagesordnungspunkt: Mitglied Alois Schöttl wurde gleich doppelt geehrt – zum einen zu seinem 85. Geburtstag. Zudem ist er seit 40 Jahren Mitglied bei den Imkern. Und Xaver Müller wurde nach über 50 Jahren Mitgliedschaft im Verein zum Ehrenmitlgied ernannt. Die Auszeichnungen übergab der Kreisvorstand der Dachauer Imker, Walter Niedermeier.

Der Verein nimmt jederzeit gerne neue Imker in seinen Reihen auf. Die anderen Vereinsmitglied helfen ihnen, so Kopp, gerne, das Imkerhandwerk zu erlernen, sagt Kopp. „Keine Angst davor, die Bienen sind nicht mehr so stechlustig wie früher“, bekräftigt Kopp.

Wissenswertes gab es nach der Versammlung beim Vortrag von Walter Niedermeier zum Thema: Frühjahrsarbeiten und Schwarmverhinderung. Nicht nur für Neuimker waren wichtige Infos dabei; die „alten Hasen“, konnten dabei ihr Wissen vertiefen.

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