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Die Familie Thalhammer: Leopold, Josef, Kornelia und Ricarda (v.l.n.r.).

25-jähriges Firmenjubiläum

Innovation und Qualität: Das Bauunternehmen Thalhammer 

Seit 25 Jahren steht die Baufirma Josef Thalhammer aus Freising für individuelle handwerkliche Leistungen im Baugewerbe.

Seit der Firmengründung im Jahr 1990 hat sich das Unternehmen vor allem durch qualitativ hochwertige Arbeiten, termingerechte Ausführung und einen qualifizierten Mitarbeiterstamm einen guten Namen bei Architekten, Bauträgern und der öffentlichen Hand gemacht. Dabei hat alles ganz klein angefangen. 

Qualitativ hochwertigste Leistung bei gleichzeitig schnellster Ausführung

Seit Oktober der neue Hauptsitz der Josef Thalhammer GmbH.

„Junge, werde Maurer, gebaut wird immer.“ Die Worte seiner über alles geliebten Oma, Anna Thalhammer, habe er heute noch im Ohr, erinnert sich Firmeninhaber Josef Thalhammer. Eigentlich habe er in der Jugend den Beruf des Mechanikers angestrebt, doch der Rat der Oma sei dann doch gewichtiger gewesen. So kam es, dass Josef Thalhammer im Jahr 1976 im Betrieb des Onkels in Freising - Vötting mit der Ausbildung zum Maurer begann. Seine Tante, die das dortige Büro führte, habe ihn stets unterstützt, erinnert sich der Unternehmer. Die ersten Fußstapfen nach Beendigung der Lehrzeit führten zu einem Bauunternehmen nach Palzing. Er arbeitete sich zum Polier hoch und war in dieser Zeit mit so manch anspruchsvollem Bauwerk betraut: die Hallen des CD Werkes Pilz in Kranzberg samt dazugehöriger Trafostation, die Grund- und Hauptschulen in Hallbergmoos und Zolling oder das Klärbecken mit Pumpstation in Niederhummel waren einige davon. Im August 1990 war es soweit. Gemeinsam mit einem befreundeten Tragwerksplaner wagte Thalhammer den Schritt in die Selbstständigkeit. Das alles sei nicht einfach gewesen, erinnert sich der Firmeninhaber. Zwar sei die Auftragslage gut gewesen, doch sein Freund verlor im Jahr 1992 bei einem tragischen Verkehrsunfall das Leben. Das sei ein ganz harter Einschnitt in seinem Leben gewesen, so Thalhammer. Doch nach und nach gelang es ihm, auf dem freien Markt Fuß zu fassen. Seine innovative, offene Denkweise und das Wissen um die Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter halfen ihm dabei. Er erkannte schnell, dass nicht nur der günstigste Preis zählt, sondern dass die Qualität der Ausführung noch mehr vorangetrieben werden musste. So manifestierte sich seine persönliche Einstellung zur Firmendevise: Qualitativ hochwertigste Leistung bei gleichzeitig schnellster Ausführung. 

Folgeaufträge blieben nicht aus

Die Baufirma Thalhammer hier im Einsatz bei der Tektura Wohnbau.

Dieses Prinzip brachte nach und nach den gewünschten Erfolg. Komplizierte Geschosswohnungsbauten oder exklusive Villen: die Baufirma Thalhammer bemühte sich erfolgreich um bestmögliche Ausführung. Die strikte Einhaltung seiner Firmenphilosophie generierte nach und nach seinen guten Namen in der Baubranche. Der Name Thalhammer setzte sich immer mehr als Garant für Qualität durch. Immer wieder ließ sich der findige Firmenchef eine Lösung einfallen, um der Konkurrenz eine Nasenlänge voraus zu bleiben. Er vertraute auf moderne Technik und wandte als einer der ersten Bauunternehmen, lange bevor die Konkurrenz nachzog - bereits im Jahr 1996 das sogenannte Dünnbettverfahren an: Eine Technik, bei der die Wärmedämmung um 20 Prozent optimiert wird und auch der Schallschutz bei korrekter Ausführung erheblich verbessert wird. Und weil Qualität und Know-How nur durch qualifizierte Mitarbeiter zu erreichen ist, schickte das Bauunternehmen die Belegschaft auf Schulungen und Seminare, um das richtige Verarbeiten der Mauerwerke im Dünnbettverfahren zu erlernen. Mit dem Bau des Donarenhauses an der stark befahrenen Landshuter Straße in Freising setzte die Firma Thalhammer in den Jahren 1996/97 Zeichen. Die Öffentlichkeit nahm das Gebäude begeistert an, ebenso wie den Marktplatz in Neufahrn: in der Presse wurde die gute Qualitätsarbeit und die immens kurze Bauzeit gelobt. 

Innovationen in Sachen Schallschutz und Mauerwerksbau

Stolz ist der Bauunternehmer vor allem auch darauf, dass seine Innovationen bezüglich Schallschutz und Mauerwerksbau anerkannte Regeln der Technik geworden sind. In vielen Veröffentlichungen wie etwa dem Mauerwerkatlas – einem Konstruktionsatlanten, der in der Fachliteratur Maßstäbe setzt – ist diese Technik unter seinem Namen beschrieben. In einem speziellen Internetforum, das Thalhammer kreiert hat und das im deutschsprachigen Raum in Fachkreisen als „Nummer 1“ unter vergleichbaren Internetforen rangiert, sind auch noch viele andere Innovationen der Firma nachzulesen: das Thalhammer Deckenauflager etwa, das in jeder Richtlinie der Ziegelhersteller zu finden ist. Oder das Schallschutz entkoppelte Mauerwerk samt Zuganker, den wärmegedämmten Ringbalken nach ENEV, den perfekten Kellerabgang in WU-Konstruktion und die perfekte Bauwerksabdichtung nach DIN 18195. Seit 2001 hängt im Büro das Zertifikat, das Thalhammer als „zertifizierten Poroton T9 Betrieb“ auszeichnet. „Wir waren die ersten, die die den Stein auf Herz und Nieren getestete haben“, erinnert sich der Firmeninhaber stolz. Das schätzt übrigens auch sein Sohn Leopold, der übrigens ganz in die Fußstapfen des Papas treten möchte. Als Auszubildender im Maurerhandwerk sei er vor kurzem stolz von der Berufsschule nach Hause gekommen. Der Grund: das Verarbeitervideo, das Thalhammer im Jahr 2001 für die Firma Schlagmann Poroton in seiner Firma erstellt hat, werde heute noch den Lehrlingen an den Berufsschulen zu Lehrzwecken vorgeführt.

Impressionen: Bauunternehmen Josef Thalhammer Freising

Dank an Familie und Mitarbeiter

Ohne die Hilfe der Familie wären die 25 Jahre Selbstständigkeit nicht zu schultern gewesen, freut sich der Firmeninhaber. Seine Frau – obwohl das Baugewerbe nicht erlernt – habe ihm stets den Rücken frei gehalten und auch Sohn und Tochter würden helfen, wo sie gebraucht würden. Ein großer Dank des Bauunternehmers geht im Jubiläumsjahr auch an die elf Mitarbeiter, die seit Firmengründung dabei sind. Chef und Mitarbeiter hätten ein Familien ähnliches Verhältnis: „In ruhigeren Zeiten sitzen wir auch mal zusammen im Esszimmer und trinken Kaffee miteinander. Wir halten zusammen“, betont Thalhammer. Besonders hervorzuheben sei auch das gute Miteinander mit der Stadt Freising. Bei allen Bauvorhaben mitten in der Innenstadt hätten die zuständigen Behörden Maximales möglich gemacht, um die Arbeiten dort nicht zu erschweren. Als eines von vielen Beispielen nennt Thalhammer hier den Bau der Tiefgarage am Hotel Bayerischer Hof, den Bau von Wohn- und Gewerbeeinheiten mit Tiefgarage am Marktplatz in Garching (1990 bis 1994) sowie den Bau von riesigen Gewerbeeinheiten in Schweitenkirchen. „Da trifft man auf sehr schwierige Verhältnisse. Das ist wie 'Operieren am offenen Herzen'.“

Umzug im Oktober 2015

Im Oktober zog das Bauunternehmen Josef Thalhammer von Lerchenfeld in die neuen Betriebsräume an der Bachstraße 15 in Vötting, der ehemaligen Firma des Onkels, Siegfried Thalhammer. Die Übernahme der Geschäftsräume war für Josef Thalhammer eine Herzensangelegenheit. Schließlich habe er hier seine Lehrzeit verbracht und immer auf die Hilfe der Tante vertrauen dürfen. Diese stehe auch heute noch mit Rat und Tat zur Seite. Die Firma Josef Thalhammer wird diesem Standort alle Ehre machen, denn auch Sohn Leopold hat sich für eine Ausbildung im Maurerhandwerk entschieden.

Großprojekte (Auswahl)

1990 bis 1994 Marktplatz Garching, Wohn- und Gewerbeeinheiten mit Tiefgarage
Schweitenkirchen, riesige Gewerbeeinheiten
1994 bis 1996 Neufahrn Ährenweg und Beethovenstraße, Wohneinheiten mit Tiefgaragen
Lohhof Siedlerstraße Wohneinheiten mit Tiefgaragen
Lohhof Falkenweg, Wohneinheiten mit Tiefgaragenstellplätzen
Lohhof Reihenhausanlage mit 9 Häusern
Lohhof Sperberweg, 16 Wohneinheiten mit Tiefgaragen
1996 bis 2000 Chor Donarie Landshuter Straße Freising
Marktplatz Neufahrn, 12 Gewerbeeinheiten samt 18 Wohneinheiten mit Tiefgaragen
Umbau der Alten Mühle an der Alten Poststraße, Freising
Neubau Hotel Garni Alte Poststraße, Freising
Parkstraße und Prechtlstraße, jeweils neun Wohneinheiten mit Tiefgaragen, Freising
Eching Heidepark, 27 Wohneinheiten mit Tiefgarage
Lohhof, Ringhoferstraße, 18 Wohnungen mit Tiefgarage
2001 bis 2005 28 Wohnungen an der Stieglbräugasse in Freising mit 48 Tiefgaragenstellplätzen
50 Stück Schlagmann Poroton T9 Einfamilienhäuser
Umbau und Erweiterung des Alten Wirt in Attenkirchen
Wohnanlage an der Sporrergasse in Freising mit 15 Tiefgaragenstellplätzen
Sanierung des Gebäudes an der Freisinger Bahnhofsstraße, in dem heute die Caritas-Geschäftsstelle untergebracht ist
Umbau und Erweiterung einer Wohnanlage an der Heilig-Geist-Gasse, Freising
Forumsbau in Chemnitz
2005 bis 2015 exklusive Villa an der Dresselstraße in München
Wohn- und Geschäftsgebäude an der Erdinger Straße in Freising-Lerchenfeld
Mehrfamilienhäuser an der Henkelstraße in Freising
mehrere Mehr- und Einfamilienhäuser in Thalhausen und Neufahrn
Hotel Bayerischer Hof in Freising, Bau einer zweistöckigen Tiefgarage fast neun Meter unter der Erde samt Bohrpfählen und Trägerverbandaussteifung. Diese Baustelle sei die „Nummer 1“ auf dem Ranking der schwierigsten Baustellen, betont Josef Thalhammer
Umbau und Neubau von Gewerbeeinheiten am Freisinger Marienplatz mit Tiefgarage
Neufahrn/Mintraching Düngesilo mit sechs Metern hohen Betonwänden
Moosburg, Mehrfamilienhaus mit sechs Wohneinheiten und zwei Gewerbeeinheiten
Neufahrn Moosmühlenweg, 24 Wohneinheiten mit Tiefgarage, in Zusammenarbeit mit der Firma Tektura
Freising, Landshuter Straße, neun Wohnungen mit Doppelparkern
Neufahrn/Mintraching Autolakierwerkstatt Presser
Neufahrn Moosmühlenweg, Mehrfamilienhaus mit sechs Wohnungen
Derzeit wird eine exklusive Villa an der Klebelstraße in Freising gebaut
u.v.m

Mehr Informationen gibt's hier.

Von Maria Martin

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