Grund zur Zufriedenheit haben die Hubertusschützen Tüntenhausen in allen Belangen. Auch Sportleiter Michael Hölzl (am Pult) wusste nur Positives zu berichten.

Erfolg reicht sich an Erfolg

Das ist der Verein des Jahres: Die Hubertusschützen Tüntenhausen

Die Hubertusschützen wurden von der Stadt Freising zum Verein des Jahres ernannt. Es ist nicht der einzige Beleg dafür, dass es bei den Tüntenhausenern läuft.

Tüntenhausen – Schützenmeister Florian Reindl reihte eine positive Nachricht an die andere: Neben der Ernennung zum Verein des Jahres war im vergangenen Jahr auch der Anbau an das Schützenheim erfolgreich abgeschlossen worden. Die Mitgliederzahlen haben sich in den vergangenen fünf Jahren fast verdoppelt – auf 172 Schützen. Tendenz: steigend. Besonders der Zuwachs an Kindern und Jugendlichen ist für Reindl erfreulich. Der Verein hat aber auch investiert. Über 10 000 Euro wurde für die Ausstattung des Schützenvereins, insbesondere für die Jugend, ausgegeben. Nicht umsonst: Erstmals wurden beim Vorbereitungskampf am Vereinsstand 400 Ringe geschossen.

Der Bericht des Schatzmeisters Christoph Radon wurde von Johann Reindl vorgetragen. Die von der Vorstandschaft vor dem Neubau errechneten Zahlen wurden fast alle eingehalten. Die Kassenprüfer Johann Reindl und Christoph Reindl kontrollierten über 500 Belege – alles in Ordnung. Johann Reindl sprach der Führung seinen Dank für die geleistete Arbeit aus und bat die Anwesenden um Entlastung des Vorstands.

Sportleiter Michael Hölzl fand ebenfalls kein Haar in der Suppe. Er berichtete vom guten Abschneiden der Schützen, die zur bayerischen und zur deutschen Meisterschaft entsendet worden waren. Die erste Mannschaft ist ab heuer in der Bezirksoberliga vertreten. Die Zweite schießt weiterhin in der A-Klasse. Bei den Auflage-Schützen wurden heuer zwei Mannschaften gemeldet, zudem gibt es derzeit eine Jugendmannschaft. Beim Gauschießen in Zolling war der Verein fast in allen Klassen erfolgreich. Bei der Stadtmeisterschaft 2017 waren die Hubertusschützen bei der Meistbeteiligung und in der Mannschaft Erster. Das Weihenstephan-Cup-Finale wurde am eigenen Schießstand bestritten. Auch die Gau-Jugend benutzt für ihre Vergleichskämpfe die Anlage der Hubertusschützen.

Jugendleiterin Regina Hartmair ist mit den zwölf Jungschützen, die sie unter ihren Fittichen hat, ebenfalls zufrieden. Bei der Gaumeisterschaft haben ihre Schützlinge gute Plätze belegt. Auch das neue Lichtgewehr für die Jugend wird gut angenommen.

Dass der Verein darüber hinaus für Geselligkeit offen ist, belegte Schützenmeister Reindl. Ob Christbaumversteigerung, Fischgrillen an Karfreitag oder Ausschank beim Altstadtfest – die Hubertusschützen mischen auch jenseits des Schießstands munter mit.  ft

Gut zu wissen

Das Training für die Jüngsten ist immer montags ab 18 Uhr. Für die Jugendlichen beginnt es am Dienstag um 18.30 Uhr. Interessierte können zu beiden Abenden kommen.

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