Auf der Jagd nach Investoren

Freising - Transgourmet hat abgesagt, der Bürgerentscheid zum Thema Clemensänger ist durch. Für die Stadt Freising heißt es jetzt: sich zeigen! Anfang Oktober wurden die Vorzüge der Domstadt in München auf der Expo Real präsentiert – und das Team kam mit positiven Eindrücken und Rückmeldungen zurück.

Informieren, netzwerken, Kontakte stärken – drei Tage lang war die Stadt Freising mit einem Stand auf der Expo Real in München vertreten. „Als markanter Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort“, wie es seitens der Stadt heißt, habe man sich präsentieren können – und das mit Erfolg. Auf der größten „B2B“-Messe für Gewerbe-/Wohnbau-Immobilien und Investitionen in Europa konnte das Team einem breiten Publikum zeigen, was sich in Freising so rührt. In wechselnder Besetzung standen OB Tobias Eschenbacher, Stadträtin Maria Lintl (Wirtschaftsreferentin), Mathilde Hagl (Leiterin Referat für Wirtschaft, Finanzen und Liegenschaften) sowie Josef Rödl, Isabell Witte (Amt für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften) und Monika Pichlmeier (Kämmerei) den Interessenten Rede und Antwort.

Informationen hatten sie zu aktuellen Vorhaben im Bereich Wohn- und Gewerbebau im Gepäck – aber nicht nur das. Besonders gut seien bei potenziellen Investoren die Maßnahmen zur Innenstadtsanierung angekommen. Der niveaugleiche Ausbau in der Heiliggeistgasse hat ja bereits begonnen.

„Wir hatten viele anregende Gespräche und natürlich eine große Nachfrage nach Wohnbaugrundstücken“, zog Mathilde Hagl nach den drei Messe-Tagen Bilanz. Da wurde das letzte Wohnbau-Los im Steinpark thematisiert, der Bebauungsplan Seilerbrücklwiesen vorgestellt oder auch das Augenmerk auf den Wettbewerb an der Angerstraße gelegt.

Der wichtigste Aspekt war aber: Eigenwerbung. Freising soll als attraktiver Standort wahrgenommen werden. Die Stadt ist Mitglied der Europäischen Metropolregion München (EMM e.V.) – und die Attraktivität der Region lebe von namhaften Mitgliedern wie Freising. Bei der Messe hat das Team auch eines klargestellt: Die Domstadt verfüge über ein einzigartiges „Kompetenzcluster“ – mit der europaweit einzigartigen Bündelung wissenschaftlicher Lehre und Forschung.

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