Ein Blumenregen zum Jubiläum: 40 Jahre Vhs feiern (v. l.) Leiterin Ramona Meißner, zweiter Vorsitzender Jens-Uwe Klein, Programmplanerin Claudia Matuschzyk, Kassiererin Andrea Hofstetter, Schriftführerin Gisela Kurkowiak, Vhs-Urgestein Jutta Wienecke, Moosburgs Bürgermeisterin Anita Meinelt, Moosburgs Vhs-Leiterin Gerda Fischer und Vhs-Gründer Johannes-Gerhard Freyberg. FOTO: HUBER

40 Jahre eine wichtige Bildungs-Säule

Nandlstadt - Das Nandlstädter Pfarrheim war richtig herausgeputzt worden. Der Grund: 40-jähriges Jubiläum der Volkshochschule Nandlstadt.

Bereits ein altes Sprichwort sagt: „Wenn du glaubst Bildung sei teuer, dann probier’s mal mit Dummheit.“ Diese Weisheit baute auch Anita Meinelt in ihre Festrede zum 40-jährigen Jubiläum der Nandlstädter Vhs mit ein. Die Moosburger Bürgermeisterin war am Freitagabend Ehrengast im Nandlstädter Pfarrheim, das zur Feier des Tages mit weißen Leinen und Gestecken aus Dahlien, Rosen und Efeu edel geschmückt war.

Der gesamte Vhs-Vorstand feierte mit geladenen Gästen - unter ihnen die Nandlstädter Markträte, Schulrektor Walter Bauer und Sponsor Manfred Brumer von der Raiffeisenbank Hallertau. Sogar für Musik hatte Leiterin Ramona Meißner gesorgt: Das Saxophon-Ensemble Papageno unter Leitung von Verena Bauer kam in schicker bayerischer Tracht und brachte die Beine mit Stücken wie „ Mein kleiner grüner Kaktus“ zwischen den einzelnden Grußworten zum Wippen.

Die Stimmung war gut, die Worte festlich und der Tenor bei allen Rednern gleich: „Die Vhs ist eine unersetzliche Institution in unserer Bildungslandschaft und eine einzigartige Chance, sich persönlich weiterzuentwickeln.“ „Bildung für alle“ und „Bildung in allen Lebensabschnitten“: Das zeichne die Vhs besonders aus, machte beispielsweise Meinelt klar. Immerhin sei Bildung mit Schule, Ausbildung und Studium nicht abgeschlossen. „Im Laufe des Lebens stehen immer wieder neue Herausforderungen an - sei es technischer, beruflicher oder persönlicher Art“, so Meinelt. Deshalb stelle die Vhs „die vierte Säule in der Bildungslandschaft“ dar.

Besonders lobte sie, dass Nandlstadt in Ramona Meißner nun eine hauptamtliche Kraft beschäftigt. Und nicht zuletzt sei die „Erwachsenenbildung laut Artikel 139 der Bayerischen Verfassung durch Volkshochschulen staatlich zu fördern“, erklärte sie, musste aber zugeben: „Leider gibt es in der Erwachsenenbildung bedenklich niedrige Staatszuwendungen.“

Umso mehr lobte die Moosburger Vhs-Leiterin Gerda Fischer das eigenständige Engagement der Nandlstädter: „Johannes-Gerhard Freyberg hat die Vhs damals ganz allein gegründet. Und bis heute klappt die Zusammenarbeit im Vhs-Zweckverband mit Zolling, Au und Moosburg hervorragend.“

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