Jeder muss einmal die "Arschkarte" ziehen

Freising - Freising hat einen neuen Kunstraum - und das im doppelten Sinn. Im Zuge der Sanierung des Camerloher-Gymnasiums wurde ein neuer großer Kunstsaal fertig gestellt. Aber was hat das mit dem Begriff "Arschkarte" zu tun?

Dieser Kunstraum wird aber nicht nur durch ein kleines Kreativlabor ergänzt, in dem an Computern oder in Teams gearbeitet werden kann, sondern auch durch eine öffentliche Galerie. Dieser flexibel bespielbare Kunstraum wird in Zukunft Schülern des Gymnasiums, aber auch externen Künstlern als Präsentationsort für Bilder, Performances, Lesungen und Installationen dienen. Der früherePausenverkaufsraum wurde so umgebaut, dass man durch eine große Scheibe die aktuelle Ausstellung sehen kann. Zur Einweihung am Dienstag präsentiert das Kunstadditum Q12 Werke, die in den letzten eineinhalb Jahren entstanden sind. Von Zeichnung über Malerei bis hin zu Fotografie, Architekturmodellen und Kurzfilmen reicht das Spektrum. Die Ausstellung ist der Auftakt für ein ehrgeiziges Projekt: Im Wochenrhythmus werden die acht jungen Künstlerinnen des Kunstadditums jede Woche eine neue faszinierende Installation in dem neuen Galerieraum präsentieren. Jeder hat also einmal die „Arschkarte“ gezogen und muss sich etwas Besonderes einfallen lassen (Bericht folgt).

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