Joey Heindle: Ich bin einfach ein verrückter Stiefel

Freising - Vor Aufregung haben nicht nur die Knie gezittert: Als Joey Heindle auf dem Thron Platz nimmt, fällt ihm erstmal das große Holzzepter aus der Hand. Der Freisinger und Ex-Superstar-Kandidat kann es kaum fassen: Er ist Dschungelkönig 2013! Neun Stunden nach dem spannenden Finale telefonierte die tz mit dem 19-Jährigen.

Joey Heindle: Hallo, Grüß Gott.

-Guten Morgen, Dschungelkönig Joey!

Und, alles gut bei euch?

-Ja, vielen Dank, und bei Ihnen?

Ach, schlechtes Wetter in Australien. Hier ist ein Hurrikan, und alles fliegt herum. Aber mir geht’s besonders gut - ich bin Dschungelkönig, und meine Freundin ist auch da!

-RTL hat Ihre Freundin einfliegen lassen. Noch in der Sendung sind Sie vor Jacqueline auf die Knie gegangen, jeder hat auf die eine Frage gewartet, die dann doch nicht kam …

Ja, ich wollte meiner Freundin einen Heiratsantrag machen. Aber mir ist gerade noch eingefallen, dass ich keine Ringe dabei habe. Aber das wird bald nachgeholt!

-Haben Sie schon Glückwünsche von daheim erreicht?

Nein, noch nicht. Ich habe keine Ahnung, ob in Deutschland noch alles steht. Aber ich weiß, dass ich viele Unterstützer habe, und denen will ich Danke sagen - mit Konzerten, Autogrammstunden, allem drum und dran.

-Werden Sie auch in Freising auftreten?

Das Ding ist, dass ich jetzt sehr viel um die Ohren habe. Ich drehe im März einen Fernsehfilm, im Oktober einen fürs Kino.

-Was haben Sie als Erstes gemacht, als Sie wieder in die Zivilisation kamen?

Ich habe mir an der Tankstelle ein Snickers gekauft.

-Kein Wunder, als letzte Ekel-Prüfung hatten Gerichte wie Straußen-Anus und Schweinesperma auf Sie gewartet.

Bäh! Das war echt der Horror. Aber: runterschlucken und fertig.

-Warum, glauben Sie, wollten die Zuschauer Sie als Dschungelkönig?

Weil ich so bin wie ich bin. Weil ich wirklich gekämpft habe und über meine Grenzen gegangen bin. Obwohl ich zehnmal aufhören wollte, habe ich einfach weitergemacht. Ich bin einfach ein verrückter Stiefel, der niemals aufgibt!

-Wann fliegen Sie denn wieder heim?

Am Montag. Und dann geht es erstmal zu Punkt 6, Stern TV und ach, überall hin.

-Dann noch viel Spaß in Australien.

Dankeschön! Und ganz liebe Grüße nach München und in jeden Landkreis und wirklich: Thank you very much! Bye!

Interview: Eva Hutter

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