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Die neue Vorstandschaft der Jungen Union Freising: Magdalena Poruba (stellvertretende Vorsitzende, Anna Hauner (Kassenprüferin), Katharina Maier (stellvertretende Vorsitzende), Fabian Fellersmann, Robert Gattringer, Susanne Meyer und Sophie Weinmann (alle Beisitzer), Dominik Gradwohl (Kassier), Marcus Fleischmann (Vorsitzender), Christopher Bergmann (Schriftführer), Bezirksrat Simon Schindlmayr und Stefan Kremmer (Schriftführer).  

JU wählt und zieht Bilanz

„Zukunft der CSU“ hat sich formiert

Einstimmig wiedergewählt wurde der erste Vorsitzende der Jungen Union (JU) bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend im Hofbrauhauskeller. Für weitere zwei Jahre bleibt Marcus Fleischmann an der JU-Spitze. Und Jürgen Mieskes, der ausschied, empfahl sich als CSU-Vorsitzender.

Freising – Die Position des stellvertretenden Vorsitzenden wird weiterhin auf ein gleichberechtigtes Team aufgeteilt. Dem bisherigen zweiten Vorsitzenden Martin Hauner stehen Katharina Maier und Magdalena Poruba zur Seite. Kassier bleibt Dominik Gradwohl. Das Amt des Schriftführers wurde mit Stefan Kremmer und Christopher Bergmann besetzt.

Zur Kandidatenliste für die nächsten Stadtratswahlen in drei Jahren sollte man sich jetzt schon Gedanken machen, ermuntere CSU-Stadtrat und Kulturreferent Hubert Hierl. „Ihr seid die Zukunft der CSU. Die Kandidaten müssen aus Euren Reihen kommen.“ 47 Mitglieder zählt der JU Ortsverband Freising derzeit. Die Altersgruppe zwischen 14 und 18 Jahren müsse noch intensiver beworben werden. Derzeit sei dieses Feld noch leer.

Ein Mitglied schied aus Altersgründen aus: Jürgen Mieskes. Für sein Engagement dankte ihm Fleischmann mit einem kleinen Präsent. Er habe demnächst „Größeres“ vor, so drückte es Mieskes aus. Er wolle bei der nächsten Hauptversammlung des CSU-Ortsverbands Freising als Kandidat für den ersten Vorsitz “in den Ring steigen“ – und hat dabei die volle Rückendeckung der JU.

Sollte er das Rennen machen, so wolle er versuchen, die JU stärker in die Stadtpolitik einzubinden. „Ich finde, die Jungen müssten mehr gehört werden.“ Nach dem Kassenbericht, der von Dominik Gradwohl vorgetragen wurde, erteilte die Versammlung der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung.

Neben dem politischen Engagement habe im letzten Jahr der gesellschaftliche Aspekt und die Gemeinschaft wieder eine große Rolle gespielt, betonte Fleischmann. Bei einem Ausflug zum Kehlsteinhaus auf dem Obersalzberg in Berchtesgaden habe man die Dauerausstellung zur Geschichte des Nationalsozialismus besichtigt. Die Aufarbeitung dieser Zeit sei wichtig, so der Vorsitzende. Man müsse sich die Erscheinungsformen der nationalsozialistischen Diktatur vor Augen führen, damit sich die Geschichte nicht wiederhole.

Freizeitaktivitäten wie gemeinsame Skifahrten und Volksfestbesuche wurden unternommen. Das bisher erfolgreiche Format „Freisinger G’schichten“, das auf Initiative der JU Freising ins Leben gerufen wurde, soll weiter geführt werden.

Fleischmann erinnerte in seinem Bericht auch an interessante Abende, wie den mit Filmemacher Ernst Keller, dessen Dokumentarfilm „Als der Luftkrieg in unsere Heimat kam“ sehr unter die Haut gegangen sei. „Ich kann euch alle nur ermuntern, sprecht mit der Generation, die das erlebt hat. Irgendwann ist es zu spät.“                                                                                                                         Maria Martin

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