Jugendhaus: Pläne wurden abgesegnet

Moosburg - Die Moosburger Jugend kann sich freuen: Die Pläne für ihr neues Jugendhaus sind vom Stadtrat abgesegnet worden - auch, wenn einige Mandatsträger Probleme mit dem engen Zeitplan hatten.

Auch der Neubau wird anders sein. Positiv anders. Monatelang haben Architektin Ute Grindl, Freiflächenplaner Johann Berger, das Jugendhausteam um Leiter Robert Achhammer und der Jugendreferent der Stadt, Johannes Becher, die Köpfe zusammengesteckt und die Wünsche der Jugend ausgelotet.

Für das, was dabei rausgekommen ist, gab es am Montag viel Lob. Zwei Schwerpunkte wird es geben: Sport und Musik. Dem sportlichen Aspekt wird man schon durch die Lage zwischen SGM-Domizil und Eisstadion gerecht. Auf dem Grundstück selbst sind eine Boulder-Wand, Tischtennis und ein Streetball-Platz geplant. Ein Übungsraum wird die jungen Musiker zufrieden stellen. 1,6 Millionen Euro soll das Projekt kosten.

Bei der Diskussion unter den Stadträten zeichnete sich schnell ab, dass so mancher ein Problem mit dem Zeitplan hatte: Baubeginn Juli, Fertigstellung bis zum Jahresende. „Es gibt keinen, der daran zweifelt, dass wir das Jugendhaus bauen müssen“, sagte Erwin Weber (CSU). Die vom Stadtrat erlassene Prioritätenliste besage jedoch, man wolle keine Schulden mehr machen. Und da man noch nicht sagen könne wie sich die Einkommensteuer entwickle, und man nicht wisse, ob sich „unser Haushaltskonstrukt als sicher erweist“, regte Weber an, den Baubeginn einige Monate nach hinten zu verschieben. Martin Pschorr (SPD) schloss sich Webers Worten an, sagte, man sollte ein halbes Jahr warten, bevor man ausschreibt.

Bürgermeisterin Anita Meinelt appellierte ans Gremium, dass es sich um eine absolut notwendige Investition „in unsere Jugend“ handle. „Die angespannte Haushaltssituation ist nichts Neues - wir müssen es jetzt machen - oder gleich auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben“, sagte Michael Stanglmaier (Grüne). Die Mehrheit des Gremiums segnete die Pläne schließlich ab.

Auch interessant

Kommentare