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Bernhard Kranich (Mitte) wird für die AfD im Wahlkreis Freising antreten. Unterstützt wird er von MdB Wolfgang Wiehlke (l.) und Kassier Markus S chirling (r.). 

Kreisvorsitzender tritt an

Kandidat vorgestellt: Kranich will für die AfD in den Landtag

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Bernhard Kranich wirft seinen Hut in den Ring. Der Vorsitzende des AfD-Kreisverbands Freising-Pfaffenhofen wurde am Samstag als Landtags-Direktkandidat für den Wahlkreis Freising nominiert.

Großeisenbach – Er selbst bekam zwar nur ein durchschnittliches Wahlergebnis, zeigte sich aber kämpferisch und zuversichtlich vor der anstehenden Wahl im Herbst.

Bernhard Kranich (53) ist Agrar-Ingenieur aus Zolling und politisch seit September 2016 Kreisvorsitzender. Die Position übernahm er bereits mit der Kandidatur für den bayerischen Landtag vor Augen. Bei der Nominierung war sein Ergebnis aber eher durchwachsen. Von den 15 stimmberechtigten Mitgliedern bekam er elf Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen und zwei Gegenstimmen. „Das zeigt die Demokratie“, sagte Kranich, der auf ein „Nordkorea-Ergebnis“ gut verzichten konnte bei der Nominierungsversammlung.

„Wir haben gute Chancen auf ein besseres Ergebnis als bei der Bundestagswahl“, sagt Kranich voller Selbstbewusstsein. Er rechnet mit „einem Ergebnis, dass die anderen Parteien nervös machen wird“. Über seine Chancen auf den Einzug in den Landtag möchte er nicht spekulieren, „weil erst einmal der Bürger entscheiden soll“. Auch für die Aufstellung der oberbayerischen Liste Ende April wollte er noch keinen Platz als Ziel nennen. Deutlicher wurde der den Landtag anvisierende Kreisvorsitzende bei den politischen Zielen. So betont der AfD-Politiker die offene Haltung bei der dritten Startbahn: „Wir wollen, dass die betroffenen Menschen in den Landkreisen Freising, Landshut, Erding und Pfaffenhofen selbst entscheiden sollen.“ Überhaupt sei es ein Bestreben der Partei, den Menschen wieder die wichtigen Entscheidungen selbst in die Hand zu geben. Dem designierten Ministerpräsidenten Markus Söder kündigt er an, „dass es ihm nicht gelingen wird, dieses Thema aus dem Wahlkampf herauszuhalten“. Bernhard Kranich verweist beim Thema Bürgerbeteiligung auch darauf, „dass unsere Grenzen ohne Legitimation geöffnet wurden. Den Bürger hat keiner gefragt.“

Er äußerte sich auch zu umstrittenen Äußerungen aus den Reihen der AfD: „Entgleisungen gibt es in jeder Partei. So sagt Frau Nahles, dass andere in die Fresse bekommen, obwohl man zusammengearbeitet hat. Ihr hat auch niemand etwas getan.“

Der Kreisverband Freising-Pfaffenhofen wählte in Großeisenbach noch einen zweiten Kandidaten. Der stellvertretende Kreisvorsitzende Tobias Teich (34) aus Geisenfeld wird zur Landtagswahl im Wahlkreis Pfaffenhofen antreten. Er wurde mit acht Stimmen und einer Enthaltung von den Pfaffenhofener Mitgliedern gewählt.

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