Schwierige Mission: Den zweiten Anlauf, die Katze zu retten, unternahm die Feuerwehr. „Marie“ hatte aber keine Lust darauf – und balancierte nach links auf den äußersten Ast.

Katze "Marie" wollte zu hoch hinaus

Neufahrn - Aufruhr in der Neufahrner Max-Anderl-Straße: Dort gab es in der vergangenen Woche eine Rettungsaktion der besonderen Art. Die Katze „Marie“ hatte sich in den Abendstunden aus einem bislang unbekannten Grund in eine dortige Tanne „gerettet“, wie Anwohnerin Christiane Wüst dem Tagblatt berichtete.

Erste Versuche, den Stubentiger per langer Leiter sowie einer gewagten Kletterpartie zu holen, schlugen fehl. Selbst Frauchen konnte sie trotz noch so warmer Worte nicht überzeugen, wieder runterzukommen - im Gegenteil: Die Katze kletterte noch ein Stück höher. Auch die daraufhin verständigte Feuerwehr Neufahrn tat sich zunächst schwer. Die Bemühungen der Floriansjünger führten nur dazu, dass „Marie“ noch weiter nach oben kletterte. „Höher ging gar nicht mehr“, so Wüst.

So musste der Vierbeiner auch die folgende Nacht ganz oben in der Tanne verbringen - während sich unten immer mehr Katzenfreunde sammelten. Aber deren mehr oder weniger laute Überredungsversuche nutzten ebenfalls nichts. Auch die Feuerwehr rückte am Morgen drauf wieder an - mit einer Drehleiter. Und jetzt klappte es: „Marie“, in Schockstarre, konnte gesund an ihr Frauchen übergeben werden.

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