Bundestag beschließt Pkw-Maut

Bundestag beschließt Pkw-Maut
Der Weg zum Parkplatz entlang der Urnenwand: Bisher laufen Passanten auf Kies. 2017 wird asphaltiert. Foto: ev

Keine Barrieren mehr auf dem Friedhof

Goldach - Auf ihrem Weg, Hindernisse für Menschen mit Handicaps zu beseitigen, ist die Gemeinde Hallbergmoos einen weiteren Schritt gegangen: Der Rat beschloss nun, den neuen Friedhofsteil in Goldach barrierefrei zu gestalten.

Der Gemeinderat gab für die Asphaltierung und Befestigung von Wegen Mittel in Höhe von 70 000 Euro frei. Mit der Pflasterung von Wegen und dem Bau einer Rampe wurde der alte Friedhofsteil bereits ertüchtigt. Damit auch die Friedhofsanlagen im neuen Teil für Behinderte und Menschen mit Handicaps besser passierbar werden, sind umfangreiche Maßnahmen erforderlich.

So müssen die Wege vom Parkplatz entlang der Urnenwand, vom Brunnen zur Aussegnungshalle, zum Goldachpark und von der Aussegnungshalle zum westlichen Teil des Friedhofs asphaltiert und mit Stahlkanten eingefasst werden. Zu diesem Ergebnis kamen die Mitglieder des Planungsausschusses und Verantwortliche des Bauamts nach einer Ortsbesichtigung. Zusätzlich soll der Weg an der Kirchennordseite (Alter Teil) gepflastert werden. Die Wege auf der Südseite sind für solche Maßnahmen zu schmal. Der Gemeinderat schloss sich einstimmig den Vorschlägen an. Allerdings äußerte Wolfgang Reiland (Einigkeit) Unverständnis: „Der Friedhof wurde neu angelegt. Jetzt reißen wir schon wieder alles raus.“ Ähnliches habe man, wie Reiland erinnerte, auch bei der „Schulhügeln“ erlebt: Diese mussten kurz nach der Einrichtung - wegen technischer und sicherheitsrelevanter Mängel - für 20 000 Euro komplett neu gebaut werden. Reiland mahnte grundsätzlich eine vorausschauendere Planung an. Und: „Da müssen entsprechende Hinweise vom Bauamt kommen“, forderte er.

Bürgermeister Harald Reents gab ihm daraufhin Recht: „Es liegt an uns, entsprechend zu agieren.“ Der Planungsausschuss werde, so Reents Erwartung, gute Ergebnisse liefern. Konrad Friedrich (SPD), Referent für Senioren und Menschen mit Behinderung, versicherte in Zukunft „laufend darauf zu achten, dass gesetzliche Verpflichtung und Aspekte der Barrierefreiheit beachtet werden, wenn gebaut oder renoviert wird.“

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