Bayern-Schock: Müller verpasst wohl Leipzig-Doppelpack

Bayern-Schock: Müller verpasst wohl Leipzig-Doppelpack
Willkommenes Spielgerät: Die Flüchtlinge in Dietersheim freuten sich über den Tisch. Fotos: Wu

Den Kickertisch erst renoviert - und dann spendiert

Eching - Eigentlich sollte der alte Kicker, der schon viele spannende Matches im Jugendraum des evangelischen Gemeindezentrums miterlebt hatte, entsorgt werden. Aber nicht nur Pfarrer Markus Krusche fand es schade, das attraktive Spielgerät einfach so auf den Müll zu werfen. Und so entwickelte sich in der evangelischen Jugendgruppe die Idee, den Kicker wieder herzurichten und anderen damit eine Freude zu machen.

Passend zur Weihnachtszeit, so der Gedanke, wäre es doch eine gute und sinnvolle Sache, den Kicker an die Echinger Flüchtlinge zu verschenken. Von den vorhandenen Räumlichkeiten kam als dauerhafter Standort dafür nur die Dietersheimer Unterkunft in der Alten Schule in Frage. Gesagt, getan. Bei einem handwerklichen Spezialeinsatz unter Federführung von Krusche mit Gruppenleiter Max Baumgardt und Phillip Göllner sowie Mitgliedern der Konfi-Teamer wurde aus alt und kaputt ansehnlich und einsatzbereit gemacht. Alle miteinander leisteten solide Arbeit beim Auseinandernehmen und Wiederzusammenbauen des Gerätes, an dem die Beine neu verschraubt und Verstrebungen ausgetauscht wurden. Zudem investierte die Gruppe in neue Spielfiguren. Bis in die Abendstunden war das Kicker-Team im Gemeindegarten im Einsatz - und selbiger hat sich gelohnt.

Vor knifflige Probleme gestellt sah sich die „Einsatzgruppe“ beim Transport des sperrigen Sportgeräts von Eching nach Dietersheim, denn es erforderte Millimeter-Arbeit, den Kicker in einem VW-Bus unterzubringen. Nach mehreren Anläufen hieß es dann aber doch: „Jetzt passt das Trumm“, Tür zu und los ging’s nach Dietersheim.

So kompliziert das Einladen auch war, so reibungslos gestaltete sich das Auspacken, nicht zuletzt dank Mithilfe der Bewohner der Alten Schule. Mit Spannung war die Ankunft erwartet worden und die Neugierde war groß, was es denn auf sich hat mit dem „bemannten“ großen Spiel-Tisch. Im Untergeschoss wurde ein Platz gefunden und sofort waren alle am Start beim Einspielen und Ausprobieren. In den ersten schwungvollen Begegnungen ließ sich schnell lernen, worauf es ankommt, damit beim Kickern das Runde im Eckigen landet.

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