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Geprüft und für teilweise sanierungsbedürftig befunden wurden im Sommer acht Brückenbauwerke in der Gemeinde Kirchdorf. Wie hier am Hirschbach an der Helfenbrunner Straße muss Bewuchs entfernt werden. 

Gemeinderat muss Sanierung in die Wege leiten

Brücken auf dem Prüfstand: Nicht alle sind gut in Schuss

Alle drei Jahre lässt die Gemeinde Kirchdorf ihre Brückenbauwerke auf Mängel untersuchen. Das Ergebnis der jüngsten Kontrolle, die der TÜV vor kurzem abgenommen hat, wurde jetzt in der Gemeinderatssitzung vorgestellt.

KirchdorfIm Großen und Ganzen sei der Zustand der acht geprüften Brücken noch gut, erläuterte Bürgermeister Uwe Gerlsbeck. Lediglich bei zwei Bauwerken seien hinsichtlich Stand- und Verkehrssicherheit erhebliche Beeinträchtigungen fest gestellt worden. Zum einen handelt es sich dabei um die Brücke über den Hirschbach in der Helfenbrunner Straße in Kirchdorf, zum Zweiten um den Wellstahldurchlass am Hirschbach im Süden des Ortsteils Hirschbach.

Bei der ersten Brücke müsse eine fachgerechte Absturzsicherung entlang der Südseite hergestellt werden, heißt es im Prüfbericht, in dem der Ist- Zustand nach DIN 1076 erfasst wurde. Der bestehende Holzlattenzaun stelle keine statisch ausreichende Absturzsicherung dar, erklärte Gerlsbeck. „Der nackelt hin und her.“ Das Entfernen des Bewuchses und der Belandung wird beim Wellstahldurchlass am Hirschbach im Süden des Ortsteils empfohlen. Das sei auch hinsichtlich des Hochwasserschutzes nötig, betonte Gerlsbeck.

Ob der nötige Strauchschnitt und die Grabenpflege an eine Firma übergeben werden sollen, darüber wurde noch nicht entschieden. Allerdings beschlossen die Räte, die Mittel für die empfohlenen Sanierungsarbeiten in den Haushalt 2018 aufzunehmen. Baldigen Sanierungsbedarf wird es in den nächsten Jahren wohl auch bei der Brücke über den Otterbach am Fliederweg in Nörting geben. Hier vergab der beauftragte Ingenieur eine Zustandsnote von 2,7, was einen „ausreichenden“ Bauwerkszustand beschreibt.

Maria Martin

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