1. Startseite
  2. Lokales
  3. Freising
  4. Kirchdorf an der Amper

Kirchdorfs Bürgermeister gibt Rück- und Ausblick: 2022 steht einiges an - nur ein Projekt klappt noch nicht

Erstellt:

Von: Andrea Beschorner

Kommentare

Uwe Gerlsbeck, Bürgermeister von Kirchdorf
Als Herausforderung sieht Uwe Gerlsbeck das Thema Ganztagsschule. © ft

„Und täglich grüßt das Murmeltier“: Kirchdorfs Bürgermeister Uwe Gerlsbeck blickt auf das Jahr 2021 zurück - und spricht über Themen für 2022.

Kirchdorf – Geduld in einer Ausnahmesituation zu bewahren, das hat das Jahr 2021 Kirchdorfs Bürgermeister Uwe Gerlsbeck gelehrt. Ansonsten hofft der Rathauschef, dass 2022 in seiner Ampertalgemeinde keine Projekte realisiert werden, die nicht im Haushaltsplan beschlossen worden sind.

(Übrigens: Alles aus der Region gibt‘s jetzt auch in unserem regelmäßigen Freising-Newsletter.)

Herr Gerlsbeck, ein Blick zurück auf 2021: Welcher Filmtitel passt zu dem Jahr?

„Und täglich grüßt das Murmeltier“.

Und dasselbe nur für Ihre Gemeinde? Welcher Blockbustertitel wird den Geschehnissen gerecht?

„100 Dinge“ (eine deutsche Filmkomödie von Florian David Fitz, Anm. d. Red.).

Welche kleinen und/oder großen Projekte für Ihre Gemeinde stehen für 2022 ganz oben auf der To-Do-Liste?

Die wasserrechtliche Erlaubnis für unsere Kläranlage, die Ausweisung von Neubaugebieten sowie Grundstücksverhandlungen.

Und welche wichtigen Projekte folgen das Jahr über?

Hoffentlich einzelne Projekte über das Regionalbudget der ILE-Ampertal. Ansonsten bitte nach Möglichkeit keine, die nicht im beschlossenen Haushalt stehen.

Gibt es ein Thema oder ein Vorhaben in Ihrer Gemeinde, das Ihnen schon jetzt Bauchschmerzen bereitet? Wenn ja, was ist das Problem?

Die gebundene Ganztagsschule für Grundschüler ab 2026 wird uns Gemeinden vor sehr große Herausforderungen stellen. Die Aufgaben, die zu diesem Thema an uns gestellt werden, sind sehr vielschichtig und äußerst schwierig zu bewältigen.

Nehmen Sie auch etwas mit ins Jahr 2022, was 2021 eigentlich hätte abgeschlossen werden sollen? Wenn ja: Woran liegt’s?

Ja, die wasserrechtliche Erlaubnis für die Kläranlage. Und sehr vielen Kleinigkeiten.

Ihr persönliches Unwort des Jahres?

„Freedom Day“.

Was war beruflich der schönste Moment in 2021?

Da gibt es einige, aber als Nummer eins würde ich die Inbetriebnahme unserer Ampel am Rathaus im September nach über sechs Jahren nennen.

Und der am wenigsten schöne?

Die Aussage zum Thema Dorferneuerung, dass die Maßnahme in Schnotting nicht im Jahre 2022 beginnen kann.

Angenommen, Sie hätten einen Wunsch für Ihre Gemeinde frei. Wie lautet der?

Ich wünsche mir ein Schulgebäude, das alle Bereiche einer Ganztagsschule abdeckt – mit einer großen Halle für Sport und Schule.

Was hat Sie 2021 gelehrt?

Geduldig zu sein in einer Ausnahmesituation.

Auch interessant

Kommentare