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Aus dem Gemeinderat 

Kirchdorfer Kita-Gebühren steigen an

Eine neue Gebührensatzung für die Kindertagesstätten hat der Kirchdorfer Gemeinderat auf den Weg gebracht. Die Gebühren erhöhen sich dabei, nachdem der „Basiswert“ für die Endabrechnung um 2,34 Prozent angestiegen ist.

Kirchdorf– Während der Gemeinderat die Gebührenerhöhung in einer Satzung verabschiedete, hatte im Vorfeld Bürgermeister Uwe Gerlsbeck die Eltern schon über die anstehende Erhöhung informiert. Unverändert gelten für die Gebühren die Buchungszeiten, die für die Kinder, ob in der Krippe bis drei Jahre oder im Kindergarten ab drei Jahren.

Wer seinen Sprössling im Monat täglich nur bis zu einer Stunde in der Krippe unterbringen möchte, zahlt inklusive Spielgeld künftig 57,20 Euro, von vier bis fünf Stunden werden schon 271,50 Euro fällig. Und wenn der Nachwuchs in der Krippe acht bis neun Stunden am Tag verbringt, müssen die Eltern mit 407,20 Euro ganz schön tief in die Tasche greifen.

Weil im Kindergarten die Kleinen über drei Jahren weniger Betreuungsaufwand benötigen, sind hier die Gebühren entsprechend angepasst. Bei der einstündigen Unterbringung zahlen die Eltern monatlich hier 28,50 Euro, vier bis fünf Stunden kosten demnach 131 Euro und acht bis neun Stunden täglich schlagen sich monatlich mit immerhin noch 197,60 Euro nieder.

Übrigens: Der Preis für die Eingewöhnungswoche kostet in den Einrichtungen 53 Euro, eine Änderung der Buchungszeit wird mit 20 Euro berechnet. Daneben gibt es aber auch die sogenannte Geschwisterermäßigung. Für ein zweites Kind in den Einrichtungen wird eine Ermäßigung von zehn Euro mit einberechnet, alle weiteren Buben und Mädchen einer Familie bleiben gebührenfrei. Heinz Mettig

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