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Vier amtierende Gemeinderäte und zwölf neue Gesichter stellen sich für die FWG Kirchdorf zur Wahl. Zwei Gemeinderäte treten nicht mehr an. 

Kommunalwahl 2020

Fortschrittlich denken, Chancen nutzen: FWG Kirchdorf stellt 16 Kandidaten auf

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Die Freie Wählergemeinschaft Kirchdorf will vier Mitglieder in den Gemeinderat schicken. Nun wurden die 16 Bewerber auf- und vorgestellt. 

Kirchdorf/Helfenbrunn – Vier Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft Kirchdorf (FWG) wollen wieder in den Gemeinderat einziehen. Susanne Ackstaller und Florian Feiler hingegen finden sich nicht mehr auf der Kandidatenliste, die am Montagabend im Burgerwirt zu Helfenbrunn einstimmig von den 44 Stimmberechtigten abgesegnet wurde.

Alle 16 Bewerber seien Kandidaten von „Top-Qualität“, betonte Andreas Schmitz, der die FWG-Liste anführt. Seit 1978 gebe es die FWG in Kirchdorf, blickte Schmitz zur Begrüßung zurück. Im kommenden Gemeinderat, der bekanntlich am 15. März gewählt wird, wolle man die konstruktive Zusammenarbeit fortsetzen, wolle kritisch und kreativ die Gemeindepolitik mitbestimmen, wie er sagte. Die Durchführung der Wahl hatte Ex-Bürgermeister Konrad Springer übernommen, der dann den 16 Bewerbern das Feld überließ, um sich jeweils kurz vorzustellen.

Führungsquartett aus amtierenden Räten

Das Führungsquartett besteht aus amtierenden Gemeinderäten: Platz 1 nimmt Andreas Schmitz aus Helfenbrunn ein, der seit 2014 im Gremium sitzt – ebenso wie Claudia Reinmoser aus Schidlambach, die auf Platz 2 steht und „vor allem dem gesunden Menschenverstand im Gemeinderat eine Stimme geben will“. Platz 3 hat Helmut Wildgruber aus Burghausen inne, der bereits seit zwölf Jahren Gemeinderatsmitglied ist, der will, dass man in der Gemeinde weiterkomme und in der kommenden Amtsperiode neue Dinge in Angriff nehme. Platz 4 gehört Sebastian Naderer aus Schidlambach, der 2008 in den Gemeinderat gewählt wurde, 2015 dann abermals als Nachrücker einzog, und dessen Ziel es ist, Projekte „vernünftig“ anzugehen und keine „exklusiven“ Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Maria Bendl nimmt Platz 5 ein. Die Kirchdorferin ist die erste auf der Liste, die nicht schon im Gremium vertreten ist. Ihr Ziel ist es, Projekte durchdacht anzugehen und sich in Zukunftsprojekte „reinzubeißen“. Platz 6 gehört Michael Firlus aus Nörting, der sich besonders um die Mobilität in der Gemeinde kümmern will. Firlus ist Beisitzer im Vorstand der Jusos Freising.

Auf Platz 7 bis 10 sind die Namen von Martin Nußstein aus Helfenbrunn, Stefan Springer aus Hirschbach, Bianca Trost aus Kirchdorf und Christoph Schuler aus Kirchdorf zu lesen. Den Zuzug so zu steuern, „dass Kirchdorf nicht zur Trabantenstadt wird“, das ist das erklärte Ziel der Nummer 11 auf der FWG-Liste, Hubertus Held aus Burghausen. Auf Platz 12 steht Maximilian Lehnert aus Kirchdorf, auf Platz 13 Martin Rottenkolber, der besonders die Vereine stärken will, „die unser Dorfleben ausmachen“. Das Herz der Helfenbrunnerin Bettina Friedrich (Platz 14) schlägt besonders für soziale Anliegen, für Senioren und Kinder. Platz 15 nimmt Georg Lachermeier aus Kirchdorf ein, auf Platz 16 beschließt Kristina Hüttinger aus Kirchdorf die Liste der FWG.

Inhalte und Wahlprogramm werden noch erarbeitet

Und die ist, so der Slogan „unabhängig, kompetent, engagiert“. Inhalte und Wahlprogramm wird man noch gemeinsam erarbeiten und dann vorstellen, hieß es am Montag. Lebensqualität für alle Generationen, Miteinander statt Nebeneinander, ökologisch handeln – fortschrittlich denken sowie Chancen nutzen – alle Gemeindeteile entwickeln: Diese Schlagworte standen aber schon in der Aufstellungsversammlung zum Nachlesen auf der Leinwand.

Alle Infos über die Kommunalwahl 2020 in allen Gemeinden finden Sie in unserem großen Überblicks-Artikel.

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