+
Die Radl-Wallfahrer 2017: Rita Bauer, Prälat Helmut Huber, Gertraud Köstler, Annemarie Hadler, Gerdi Harrington, Hildegard Holzmann, Roswitha Valentin, Barbara Gerlsbeck, Evelyn Grünberger, Josephine Schuhmann, Lissy Wendl, Claudia Hermann, Gertraud Wildgruber, Katharina Huber, Renate Stiebing, Brigitte Ihl, Constanze Anneser, Sonja Maier, Hanni Bullok, Elvira Feiler, Roswitha Holzer, Anneliese Winklbauer, Christa Wastl, Erika Maier, Elke Portz, Irmgard Federl und Elisabeth Reichart. 

5. Radlwallfahrt

Frauenbund Kirchdorf: Ins religiöse Herz Bayerns geradelt

Pilgern auf zwei Rädern: Auch heuer hat der katholische Frauenbund Kirchdorf wieder eine Radlwallfahrt nach Altötting organisiert – bereits zum fünften Mal.

Kirchdorf – Eine Gruppe, bestehend aus 28 Damen und Prälat Helmut Huber, machte sich vor rund zwei Wochen um sechs Uhr früh wieder auf den Weg. Der Wettergott hatte ein Einsehen und hielt den Regen brav zurück, sodass die Wegstrecke von 110 km im Trockenen zurückgelegt werden konnte. Trotz einer Umleitung bei Erharting wegen einer Baustelle und einer kleineren Reifenpanne fuhr die Gruppe wohlbehalten aber geschafft von den Anstrengungen des weiten Weges gegen 18.30 Uhr auf dem Kapellplatz in Altötting ein und wurde dort mit Glockengeläut begrüßt.

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Franziskushaus stand um 21 Uhr die Teilnahme an der Lichterprozession um 21 Uhr auf dem Programm, wie Renate Stiebing berichtet. „Bevor man am Sonntag die Rückfahrt per Bahn antrat, wurde noch gemeinsam Gottesdienst in der Gnadenkapelle gefeiert.“ Die Messe zelebrierte Prälat Huber – die Nörtinger Sängerinnen übernahmen mit Unterstützung einiger Kirchenchordamen, die eigens für den Gottesdienst nach Altötting gekommen waren, die musikalische Gestaltung. Stiebing: „Dieser wunderschöne Gottesdienst ist inzwischen schon in Altötting bekannt und so kamen viele Besucher auch, um die wunderschönen Stimmen unserer Sängerinnen zu hören, die weit über den Kapellplatz zu hören waren.“

Gegen 14 Uhr übernahmen die Damen am Bahnhof in Freising wieder die Räder, die per Lkw von Altötting in die Domstadt transportiert worden waren, und bewältigten die letzte Etappe nach Kirchdorf. Schon auf der Brücke über die Amper, berichtet Stiebing, „konnte man die Kirchdorfer Glocken hören, die die heimkehrenden Wallfahrer von Weitem begrüßten“. Nach einer kleinen Abschlussandacht endete das ereignisreiche Wochenende und alle Teilnehmer machten sich zufrieden und gesund auf den Heimweg.

Zum Abschied hieß es schließlich: „Also dann, bis zum nächsten Jahr.“ 

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Tonnenschweres Diebesgut: Polizei fasst Bande
Sie hat monatelang ihr Unwesen auf der Baustelle der „Neufahrner Kurve“ getrieben: eine Diebesbande, die immer wieder tonnenschweres Baumaterial mitgehen hat lassen. …
Tonnenschweres Diebesgut: Polizei fasst Bande
Ein Vormittag im Wilden Westen
Schon von Weitem hört man Hämmern und laute Rufe vom Gelände des Sebaldhauses, das sich dieses Jahr in die Westernstadt „Sebaldhauscity“ verwandelt hat. Hier können die …
Ein Vormittag im Wilden Westen
Herrmann in Gammelsdorf: Heimspiel für den Innenminister
Gammelsdorf - Energisch, laut kämpferisch: So war der Auftritt von Joachim Herrmann in Gammelsdorf. Doch in einen Punkt gab sich der Bayerische Innenminister reumütig.
Herrmann in Gammelsdorf: Heimspiel für den Innenminister
33-Jähriger beendet seine Drogenkarriere
Er beließ es nicht bei vollmundigen Bekundungen, sondern setzte seine Absicht, sein Leben zu ändern unter anderem mit einer Langzeittherapie in die Tat um. Das ersparte …
33-Jähriger beendet seine Drogenkarriere

Kommentare