Im Sudhaus der Staatsbrauerei Weihenstephan gab’s ein Bier-Gipfeltreffen mit Takekito Ota (Kirin-Europachef), Josef Schrädler (Direktor der Staatsbrauerei), Koichi Matsuzawa (Kirin-Präsident), Takeshi Fukushima (Deputy Manager bei Kirin), Toshihiro Kamada (Brau-Student in Weihenstephan) sowie Frank Peifer (Braumeister in Weihenstephan, v. l.). fkn

Kirin-Präsident in Weihenstephan zu Gast

Freising - Hoher Besuch in Weihenstephan: Der Präsident der japanischen Brauerei Kirin, Koichi Matsuzawa, gab sich in der Bayerischen Staatsbrauerei die Ehre.

Seit diesem Jahr lässt die zweitgrößte japanische Brauerei - wie berichtet - ihr Bier für den europäischen Markt in Weihenstephan brauen. Das spart nicht nur die Kosten für den Export, sondern garantiert den Japanern auch, dass ihr Bier von höchster Qualität und nach dem bayerischen Reinheitsgebot vollmundig frisch auf den Tischen der japanischen Gastronomien in ganz Europa landet.

Das japanische Bier „Kirin Ichiban“ wird nicht nur mit Wasser, Hopfen und Malz gebraut, sondern enthält auch Mais und Reis. Um das Reinheitsgebot einzuhalten und trotzdem den typischen Geschmack des japanischen Biers herzustellen, durfte Braumeister Frank Peifer sein ganzes Können unter Beweis stellen und sich mit speziellen Hefen, ausgewähltem Hopfen und Malz sowie einer völlig umgestellten Brauweise dem Originalgeschmack des japanischen Bieres nähern.

Die Gäste der japanischen Restaurants sollen von dem Ergebnis begeistert sein, hieß es beim Besuch Matsuzawas: „Es schmeckt dem Original zum Verwechseln ähnlich und erfüllt doch die hohen Qualitätsstandards eines Premium Bavaricum Bieres“, befand Brauerei-Chef Josef Schrädler. Als Gastgeschenk überreichte er Matsuzawa einen nostalgischen Bierkrug. Dann hieß es Prost! Oder - japanisch - Kanpai!

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