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Schonende Eingriffe dank moderner Bildtechnik: Im Klinikum Freising werden nun rund 200 Operationen pro Jahr in 3D durchgeführt – Tendenz steigend.

Klinikum Freising setzt auf hochauflösende Bildübertragung  

Operieren in 3D

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Freising – Am Klinikum Freising wird mit dreidimensionalem Blick in den Patienten operiert. Möglich macht dies eine neue Video-Anlage, die vor allem bei Eingriffen der Chirurgie, aber auch bei gynäkologischen Operationen zum Einsatz kommt. Sie liefert für die behandelnden Ärzte Live-Bilder in 3D.

Das Ganze funktioniert vom Prinzip her so, wie es beispielsweise aus dem Kino bekannt ist. Eine 3D- Kamera, die mithilfe einer sterilen Sonde in den Körper geführt wird, liefert Bilder in HD-Qualität. Durch den Einsatz von speziellen Brillen, die von den Ärzten während der Operation getragen werden, entsteht so für die Operateure am Bildschirm im OP ein dreidimensionales Bild.

„Die Tiefenschärfe und die räumliche Darstellung sind sehr wichtig“, sagt Dr. Florian Zeller, der Chefarzt der Allgemeinchirurgie. „Durch die dreidimensionale Darstellung haben wir optimale Sichtbedingungen während der Eingriffe.“ Deren Qualität lasse sich somit weiter verbessern. „Für den Patienten ist Operieren in 3D ein großer Vorteil, weil durch die bessere Sicht das Gewebe während der Operation geschont wird“, erklärt Dr. Zeller weiter. Der Blutverlust verringere sich. Außerdem reduziere sich die Dauer der Operation.

Am Klinikum Freising gab es vor der Neuanschaffung bereits Operationen mit Bildübertragung in HD. Doch aufgrund der hohen Auslastung hat das Klinikum für rund 100 000 Euro einen weiteren sogenannten Videoturm angeschafft. Seit Sommer wird dieses neue dreidimensionale Bildverfahren genutzt. Und die Erfahrungen der Freisinger Operateure, die zuvor für die 3D-Eingriffe geschult wurden, sind positiv. „Wir werden rund 200 Operationen pro Jahr in 3D haben – Tendenz steigend“, sagt Zeller.

„Die 3D-Technik sorgt dafür, dass die technische Ausstattung im Klinikum weiter auf hohem Standard bleibt“, betont Geschäftsführer Andreas Holzner. „Viele Eingriffe können noch schonender durchgeführt werden.“

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