Sie wollen Konfliktlöser sein und professionell vermitteln, wenn es im Bus ’mal wieder Ärger gibt: Die frischgebackenen Schulbusbegleiter mit ihren Zertifikaten – dahinter Landrat Michael Schwaiger und die Ausbilder. Foto: fkn

Kompetente Begleiter für Freisinger Schulbusse

Freising - Bei der Busbegleiterausbildung haben 14 Schüler der Paul-Gerhardt-Schule, der Sternschule Neustift und der Realschule gelernt, richtig mit Konfliktsituationen im Schulbus umzugehen.

Die Busbegleiter-Anwärter hatten zuvor in einer schriftlichen Prüfung zeigen müssen, was sie an den vier Nachmittagen - immer freitags von 13.30 bis 16 Uhr - gelernt hatten. Die Jugendlichen verinnerlichten in teils theroretischem Unterricht und in Rollenspielen, Situationen im Bus richtig zu beobachten, erkennen und bei Streitigkeiten gegebenenfalls richtig zu vermitteln. Die Jugendsozialarbeiter Michael Büttner und Klaus Darlau sowie Walter Schollerer und Heinz Werther (bereits pensioniert) von der Polizei Freising leiteten die Kurse. Das Schulbusbegleiter-Projekt gibt es seit vier Jahren. Die Prüfung wurde nun zum zweiten Mal abgehalten. Grund: Den versierten Kursleitern sei es besonders wichtig, zu testen, wie gut die Schüler das vermittelte Wissen aufnehmen. Auch dieses Jahr war die Bilanz dabei erfreulich: Alle Prüflinge bestanden den Test mit Bravour.

Das Projekt, das sich neben der Förderung von Zivilcourage auch zum Ziel gesetzt hat, das Selbstbewusstsein und die Selbstsicherheit der teilnehmenden Schüler zu stärken, ist ein voller Erfolg: „Die Vandalismusschäden in den Bussen gingen erkennbar zurück“, berichtet Sonja Ziesak von den Stadtwerken. Landrat Michael Schwaiger sprach bei der Urkundenübergabe sein Lob aus: „Es ist nicht selbstverständlich, sich an vier freien Nachmittagen zu engagieren.“

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