Polizei verstärkt unterwegs

Kontrollen zur Wiesnzeit: 46 Führerscheine im Freisinger Raum kassiert

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Landkreis - Während der Oktoberfestzeit nahm die Polizei im Landkreis Freising Autofahrer besonders scharf unter die Lupe – mit dem entsprechenden Ergebnis: 46 mussten ihren Führerschein abgeben. Alle waren blau.

Mit dem Auto zum Park+Ride-Parkplatz am Bahnhof, ab in den Zug und feucht-fröhlich auf der Theresienwiese feiern – so weit, so gut. Auf dem Rückweg allerdings lassen viele das Auto nicht stehen – und sitzen dann betrunken am Steuer. Das ist seit Jahren so – wie auch die Polizeikontrollen zur Wiesnzeit. Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord hat nun Zahlen dieser verstärkten Kontrollen veröffentlicht. Im Einsatzgebiet, das zehn Landkreise (darunter Freising) umfasst, wurden 9257 Fahrer kontrolliert. Bei rund einem Drittel (2917) wurden Alkotests durchgeführt. Die gute Nachricht: „Nur“ rund 150 Personen waren davon alkoholisiert. Die schlechte: 64 davon waren mit über 1,1 Promille unterwegs. Sie müssen mit Führerscheinentzug und einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen. Insgesamt ereigneten sich auch 33 Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss – vier mehr als 2015.

Im Landkreis hatten die Polizeiinspektion Freising, Moosburg, Neufahrn, Flughafen und die Verkehrspolizei viel zu tun. Ordnungswidrigkeiten (über 0,5 und unter 1,09 Promille) gab es genau 30 zur Oktoberfestzeit. In 14 Fällen lag der Pegel über 1,1 Promille. Außerdem stoppten die Beamten zwei Fahrer unter Drogeneinfluss. Erfreulich: Kein Fahrer unter 21 Jahren missachtete die 0,0-Promille-Regel. Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss gab es im Zuständigkeitsbereich der Freisinger Inspektionen insgesamt drei während der Oktoberfestzeit. Einmal konnte die Flughafenpolizei eine Trunkenheitsfahrt gerade noch verhindern.

Alkohol sei weiterhin die Unfallursache Nummer ins, betont Polizeisprecher Peter Grießer. Und daher werde man bei den Kontrollen nicht nachlassen.

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