Treppauf, treppab müssen die Kranzberger aktuell laufen, wenn sie etwas in den hellgrünen Containern entsorgen möchten.
+
Treppauf, treppab müssen die Kranzberger aktuell laufen, wenn sie etwas in den hellgrünen Containern entsorgen möchten.

Gemeinde hofft auf das Nachbargrundstück

Bürgerfreundlicher Wertstoffhof für die Kranzberger: Erweiterung unumgänglich

  • vonNico Bauer
    schließen

Treppe rauf, Treppe runter: Die Bürgerinnen und Bürger aus Kranzberg müssen fit sein, wenn sie was am Wertstoffhof abgeben. Jetzt will man Abhilfe schaffen.

Kranzberg - In den vergangenen Wochen war eine Abordnung der Gemeinde Kranzberg unterwegs in der Region. Man besichtigte in vielen Nachbargemeinden die Wertstoffhöfe und schaute sich Lösungen für eine bürgerfreundliche Grüngutabgabe an. Lösungen liegen auf dem Tisch, aber jetzt braucht die Gemeinde ein Teil des Nachbargrundstücks.
Die Grüngutabgabe ist speziell für untrainierte Menschen teilweise kein Spaß. Man muss die Äste aus dem heimischen Garten eine Treppe nach oben tragen, um sie dann in den dafür bereitgestellten Container zu werfen. Das kann für die Besitzer größerer Gärten, Senioren oder Menschen mit Handicap sehr anstrengend werden. Bürgermeister Hermann Hammerl und die Gemeinderäte haben sich über das Thema schon Gedanken gemacht. Nun hat die Gemeindeverwaltung sich Wertstoffhöfe in Nachbarkommunen angesehen. Dort gibt es verschiedene Lösungen mit Container, die im Boden tiefer stehen, damit der Bürger das schwere Grüngut leichter hineinwerfen kann.

Die beste Variante war für Bürgermeister Hammerl der Wertstoffhof in Reichertshausen (Kreis Pfaffenhofen). Hier gibt es als Einbahnstraße eine kleine Auffahrt neben dem Container. An der Kuppe können die Fahrzeuge stehen bleiben und das Grüngut direkt neben Kofferraum und Ladefläche nur von oben in den Container hineinfallen lassen. Etliche Gemeinden hätten bessere Lösungen als Kranzberg bis dato, aber alle hätten auch den zentralen Vorteil, mehr Platz auf dem Wertstoffhof zu haben.

Für Veränderungen ist die Erweiterung des an der Amper gelegenen Wertstoffhofes der entscheidende Faktor. Die Wertstoffhöfe in Fahrenzhausen, Hohenkammer, Allershausen oder Reichertshausen hätten erheblich mehr Platz. „Wir befinden uns schon in Gesprächen mit dem Besitzer des Nachbargrundstücks“, sagt der Bürgermeister. Er gab aber noch keine Wasserstandsmeldung über die Erfolgsaussichten. Ohne den zusätzlichen Grund kann ein Umbau von der Grüngutabgabe und anderen Bereichen nicht realisiert werden.

Freising-Newsletter: Alles aus Ihrer Region! Unser brandneuer Freising-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus der Region Freising – inklusive aller Neuigkeiten zur Corona-Krise in Ihrer Gemeinde. Melden Sie sich hier an. 

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare