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Gemischte Gruppe: Elf Männer und fünf Frauen kandidieren auf der offenen Liste der CSU für den Kranzberger Gemeinderat.

Elf Männer und fünf Frauen

Bereit für die Kommunalwahl: Kranzberger CSU möchte „richtig anpacken“

Die Bürger für Ideen begeistern und diese zuverlässig umsetzen: Die CSU Kranzberg möchte damit ihre Position im Gemeinderat stärken – und präsentierte jetzt ihre offene Liste. 

Kranzberg – Die Bürger für Ideen begeistern und diese zuverlässig umsetzen: Die CSU Kranzberg möchte damit ihre Position im Gemeinderat stärken. Am Montag präsentierte die Partei in ihrer Aufstellungsversammlung zur Kommunalwahl eine offene Liste mit elf Männern und fünf Frauen.

Mehr miteinander verhandeln

Spitzenkandidat Roland Haslbeck umriss im Metzgerwirt einige Punkte der Agenda. Unter dem Motto „Initiative, Visionen, Fakten, Leidenschaft, Netzwerke und konsensorientierte Politik“ sei es ihm vor allem wichtig, „mehr miteinander anstatt in Blöcken“ zu verhandeln. Erleichtert zeigte sich Haslbeck vor allem, dass die leidige Causa „Mittagsbetreuung an der Grundschule“ endlich gelöst worden sei – auch mithilfe der CSU. Überhaupt gäbe es oftmals anfängliche Widerstände wie beispielsweise beim Spielplatz am Kranzberger See, der inzwischen als eine große Bereicherung angesehen werde.

In Angriff genommen werden müsse eine Flächensteigerung für Einheimischen-Modelle, die aktuell so gut wie nicht in der Rathaus-Politik vorkämen. Auch der Bau einer Mehrzweckhalle soll laut Haslbeck bald gestemmt werden, um eine attraktive Weiterentwicklung der Gemeinde zu fördern.

Großes Netzwerk als Vorteil

Ein Vorteil der CSU sei das nicht zu unterschätzende Netzwerk, zu dem etwa Bundesrat Florian Hermann oder Bundestagsabgeordneter Erich Irlstorfer zählten. Zur Ortsfraktion bestehe häufig Kontakt, Probleme würden im kleinen Kreis besprochen.

Haslbeck möchte in Zukunft die „Ideen der Bevölkerung aufsaugen und weitergeben“. Den Versuch, die Menschen mehr einzubinden, startete die CSU kürzlich mit einer Aktion zur Bürgerbeteiligung, bei der die Kranzberger Wünsche, Anregungen und Kritik schriftlich einreichen konnten. 2020 werde es eine ausführliche Info-Veranstaltung geben.

Mehr politisch interessierte Jugendliche

Äußerst zufrieden zeigte sich Haslbeck mit der offenen, von zwölf Wahlberechtigten einstimmig auf den Weg gebrachten Liste. Darauf seien sämtliche Altersgruppen zu finden, ebenso wie Alteingesessene und Neu-Kranzberger. Auch die verschiedenen Ortsteile seien ausreichend vertreten. In der kurzen Vorstellungsrunde wünschte sich der langjährige Gemeinderat Franz Braun ein gutes Miteinander und die Wertschätzung von Wirtschaft und Landwirtschaft. „Nicht nur meckern, sondern tun“, forderte die Tierärztin Katrin Lillie-Jaschniski. Zudem sei ihr wichtig die örtliche Kinderbetreuung zu stärken. Nicht auf Verbotspolitik, dafür aber auf Unterstützung der politisch interessierten Jugend hofft Benjamin Kasper. Spitzenkandidat Haslbeck war rundum mit der „tollen Liste“ zufrieden und freut sich jetzt schon auf die ersten Treffen, um „dann richtig anzupacken“. Richard Lorenz

Die Liste

1. Roland Haslbeck, 2. Petra Horneber, 3. Andreas Adldinger, 4. Franz Braun, 5. Madeleine Riedl, 6. Johanna Haslbeck, 7. Stephan Schikowski, 8. Michael Siebler, 9. Bianca Stark, 10. Frank Otto, 11. Axel Klinge, 12. Wolfgang Heller, 13. Sven Duppelfeld, 14. Dr. Kathrin Lillie-Jaschniski, 15. Maximilian Rottenfußer, 16. Benjamin Kasper. Ersatzmitglieder: Peter Haslbeck, Christian Schantz. 

Alle Infos über die Kommunalwahl 2020 in allen Gemeinden finden Sie in unserem großen Überblicks-Artikel.

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