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Gut aufgestellt: 16 Frauen und Männer stehen auf der Gemeinderatsliste der Freien Wählergemeinschaft Kranzberg.

Für eine „starke Mannschaft“

Hammerl führt Freie Wählergemeinschaft Kranzberg erneut in die Kommunalwahl

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Er will es noch einmal wissen: In Kranzberg kandidiert Hermann Hammerl erneut für das Bürgermeisteramt. Er will die Freie Wählergemeinschaft als „starke Mannschaft“ im Gemeinderat sehen.

Kranzberg – „Wir sind in allen Bereichen aktiv. Es gibt nichts, wo wir schlafen.“ Hermann Hammerl zeichnete das Bild einer Gemeinde, in der etwas vorwärts gehe. Und deshalb stellte sich Hammerl für die Freie Wählergemeinschaft Kranzberg (FWG) wieder als Bürgermeister zur Wahl, will seine zweite Amtsperiode angehen. Eine Liste mit 16 FWG-Unterstützern soll eine möglichst „starke Mannschaft“ im neuen Gemeinderat garantieren. Am Mittwoch fand die Aufstellungsversammlung statt.

Gemeindepolitik „zum Wohle der Bürger“ fortsetzen

FWG-Vorsitzender, Ex-Bürgermeister und Vize-Landrat Robert Scholz sprach von einer „sehr schönen, intakten Gemeinde“, die man erhalten müsse. Das gehe am besten, so Hammerl, wenn man die Gemeindepolitik der vergangenen fünfeinhalb Jahre „zum Wohle der Bürger“ fortsetze.

„Auftragsstau“ nicht vorhanden

Kandidiert wieder: Hermann Hammerl.

Hammerl selbst blickte auf seine Amtszeit zurück und betonte, man sei in allen Bereichen aktiv gewesen – „von den Kindern bis zum Friedhof“. Schulden habe Kranzberg keine, einen „Auftragsstau“ gebe es nicht, berichtete der 59-Jährige. Fahrzeuge für die Freiwillige Feuerwehr habe man angeschafft, die Kläranlage erweitert, den Friedhof in Thalhausen eingeweiht und Straßensanierungen ohne Anwendung der Straßenausbaubeitragssatzung durchgezogen. Zudem arbeite man seit fünf Jahren am neuen Flächennutzungsplan und seit drei Jahren an einem Mehrgenerationenhaus – Dinge, die demnächst realisiert und fertiggestellt würden. 2021 sollen die ersten Häuser in zwei neuen Baugebieten entstehen, 2020 starte die Umgestaltung des Kühnhauser Weihers, und die Planungen für die Neugestaltung des Kranzberger Friedhofs würden jetzt losgehen, ebenso wie anstehende Kanalsanierungen.

FWG setzt voll auf Hammerl

Die FWG setzt voll und ganz auf Hammerl. Die Anwesenden kürten ihn im Metzgerwirt einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten. Hammerl ist auch die Nummer 1 auf der Gemeinderatsliste, die danach ebenfalls einstimmig genehmigt wurde. „Wenn’s gut geht, brauche ich den Platz nicht“, sagte Hammerl. Aber es könne ja nicht schaden, Stimmen für die FWG zu sammeln.

FWG-Damen im Gremium „schon fast gefürchtet“

Die Plätze zwei bis sieben haben die amtierenden FWG-Gemeinderäte inne: Sonja Kieslinger (52), die seit 18 Jahren im Gemeinderat sitzt und sich als „politischen Dino“ bezeichnete, begründete ihre neuerliche Kandidatur so: „Es gibt noch manches zu tun, das man anpacken muss.“ Platz drei gehört Monika Mühl („60plus“), die sich freuen würde, wenn mehr Junge und mehr Frauen in den Gemeinderat einziehen würden. Die FWG-Damen im Gremium seien „schon fast gefürchtet“, witzelte Mühl.

Auf Platz vier steht Georg Neumair (66). Er fehlte am Mittwoch krankheitsbedingt ebenso wie Silvia Tüllmann (67). Platz sechs hat Georg Hammerl (34) inne, der die „interessanten Erfahrungen“ aus seiner ersten Amtsperiode weiterhin nutzen will. Platz sieben gehört Ursula Enghofer (52), die die Arbeit im Gemeinderat „sehr spannend“ findet, sich für ein moderates Wachstum der Gemeinde einsetzen und weiterhin gegen die dritte Startbahn kämpfen will.

Gute Kinderbetreuung im Fokus

Der erste „Neue“ steht mit Stefan Huber (36) auf Platz acht der FWG-Liste. Sein Antrieb: eine gute Kinderbetreuung. Benedikt Thoma (29) will sich vor allem für die Belange der jungen Bürger einsetzen – ebenso wie Andreas Abstreiter, der auf Platz zehn gelistet und „zwischen 20 und 30 Jahre“ alt ist. Die weiteren Plätze: 11. Siegfried Pracht, 12. Karlheinz Kohlstetter, 13. Adelheid Schwarz, 14. Martin Hohenester. 15. Markus Altmann, 16. Hildegard Erlbeck. Die Ersatzkandidaten heißen Ferdinand Kieslinger und Philipp Hammerl.

FWG hat 59 Mitglieder

Die FWG hat derzeit 59 Mitglieder, hatte Schriftführer Guido Ankner zuvor berichtet. Ein Nachfolger für die aus persönlichen Gründen ausgeschiedene Kassierin Monika Fischer ist noch nicht gefunden. Die Nachbesetzung des Postens fiel deshalb am Mittwoch aus. Und einen Kassenbericht gab es auch nicht.

Alle Infos über die Kommunalwahl 2020 in allen Gemeinden finden Sie in unserem großen Überblicks-Artikel.

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