Die neue Vorstandschaft der Kranzberger Wehr: (v. l.) Florian Sander, Michael Stolper, Christian Brand, Kommandant Erich Frank und Robert Märkl mit Bürgermeister Hermann Hammerl.
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Die neue Vorstandschaft der Kranzberger Wehr: (v. l.) Florian Sander, Michael Stolper, Christian Brand, Kommandant Erich Frank und Robert Märkl mit Bürgermeister Hermann Hammerl.

Neue Vorsitzende gewählt

Gesegnet mit einer guten Mannschaft: Kranzberger Feuerwehr hat die schwere Corona-Zeit gut überstanden

  • VonNico Bauer
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Die Freiwillige Feuerwehr Kranzberg hat die vergangenen eineinhalb Jahre verhältnismäßig gut überstanden. Motiviert blickt man in die Zukunft.

Kranzberg – Bei der Freiwilligen Feuerwehr Kranzberg hat sich einiges getan: In der Jahreshauptversammlung änderte sich die Vorstandschaft des Feuerwehrvereins auf den wesentlichen Positionen. Darüber hinaus zeigte sich aber, dass man die vergangenen eineinhalb Jahre gut überstanden hat.

Aus privaten und beruflichen Gründen sind der bisherige 1. Vorsitzende Martin Hübler sowie 2. Vorsitzender Matthias Maier weggezogen. Sie standen deshalb nicht mehr zu Wahl, genauso wie Schriftführerin Agnes Baumgartner. Der Feuerwehrverein hatte aber gut vorgearbeitet und präsentierte mit dem 1. Vorsitzenden Christian Brand und dem 2. Vorsitzenden Michael Stolper neue Amtsträger. Beide wurden in schriftlicher Abstimmung einstimmig gewählt. Kassier Florian Sander macht weiter, Robert Märkl beerbte Schriftführerin Agnes Baumgartner.

Zahlreiche Ehrungen standen heuer auf dem Programm: (v. l.) Michael Kerschl, Agnes Baumgartner, Kilian Neufeld, Guido Ankner, Gerhard Baierl, Kommandant Erich Frank, Maximilian Rottenfußer, Leonhard Kalhofer, Benedikt Kohlmaier, Werner Kroboth, Johann Lachner, Vorsitzender Martin Hübler und Christian Brand.

Kommandant Erich Frank zog nach dem schweren Jahr 2020 ein einigermaßen positives Fazit. „Im aktiven Dienst ist Corona an uns spurlos vorübergegangen“, sagte der Chef der 40-köpfigen Mannschaft. Über weite Strecken habe man zwar nicht üben dürfen, habe aber auf dem gewohnten Niveau mit 25 bis 30 Einsätzen pro Jahr seinen Mann gestanden. Insgesamt leistete die aktive Mannschaft im vergangenen Jahr 1100 Arbeitsstunden.

Erfreulich war der Zuwachs in der Truppe, denn einem Abgang standen zwei Neuzugänge und vier aus der eigenen Jugend aufgestiegene Aktive gegenüber. Die Bilanz zeigte den hohen Wert der Jugendarbeit, die heuer wieder auf gewohntem Niveau anläuft. 2020 leistete die Jugend wegen den Lockdowns gerade einmal 187 Stunden: Das war weit weg von den normalerweise rund 1000 Stunden.

Kleiner Stau an Ehrungen

Nach der Pandemie hatte die Feuerwehr Kranzberg dann einen kleinen Stau von Ehrungen abzuarbeiten. An der Spitze stand mit 50 Jahren Matthias Ankner, der in Abwesenheit geehrt wurde. Auf 40 Jahre Mitgliedschaft kommen Guido Ankner, Erich Frank, Leonhard Kalhofer und Ferdinand Rottenfußer. Für 30 Jahre gedankt wurde dem neuen Vorsitzenden Christian Brand, Werner Kroboth, Johann Lachner, Rudolf Maier und Martin Oberprieler. Geehrt wurden auch Gerhard Baierl (20 Jahre), Agnes Baumgartner, Benedikt Kohlmaier, Michael Kerschl, Kilian Neufeld und Maximilian Rottenfußer (alle zehn Jahre).

Bürgermeister Hermann Hammerl dankte den Aktiven und betonte, dass dramatische Ereignisse wie das Hochwasser im Ahrtal oder zuletzt der Supermarktbrand in Allershausen zeigten, wie unverzichtbar gute Feuerwehren seien. Die Gemeinde könne nur für eine gute Ausrüstung sorgen, aber wesentlich sei eine gute Mannschaft. Genau das habe die Gemeinde Kranzberg.

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