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Der neuen Vorstandschaft wünschte Bürgermeister Hermann Hammerl (r.) alles Gute: (v. l.) Jochen Schmid, Konrad Tüllmann (2. Vorsitzender), Reservistensprecher Norbert Krömer, Kassier Georg Scheller, Schriftführer Stephan Huber und 1. Vorsitzender Lorenz Tüllmann.

Generalversammlung

Krieger- und Soldatenverein Gremertshausen bestätigt Lorenz Tüllmann als Vorsitzenden

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Bei der Generalversammlung des Krieger- und Soldatenvereins Gremertshausen standen jetzt Neuwahlen an. Außerdem gab es ein großes Lob vom Bürgermeister.

Gremertshausen – Früher, so sagte Kranzbergs Bürgermeister Hermann Hammerl, sei es Aufgabe der Kriegervereine gewesen, der Gefallenen zu gedenken. Heute sei eine neue Aufgabe hinzugekommen: Sich für die Unterdrückten einzusetzen, für Gerechtigkeit zu kämpfen. Ein Verein, der das aktiv leiste und dabei auch noch das Dorfleben bereichere, sei der Krieger- und Soldatenverein Gremertshausen, sagte Hammerl bei der Generalversammlung am Samstag im Vereinslokal Zum Löwen.

Dass der Kriegerverein tatsächlich das Dorf belebt, wurde am Samstag mehr als deutlich: Festzug zum Gottesdienst in St. Nikolaus, danach gemütliches Weißwurstessen im Gasthaus Zum Löwen, dann die Versammlung mit Ehrungen und Neuwahlen, danach wieder gemütliches Beisammensein.

Neue Satzung

Doch auch wenn Urkundenübergabe und Vorstandskür wichtige Tagesordnungspunkte waren, die Vorsitzender Lorenz Tüllmann aufrief, war ein anderer Punkt für die Zukunft des Vereins mindestens genauso zentral: die Satzungsänderung.

Durch das neue Regelwerk und einige Paragrafenänderungen sollte es dem Kriegerverein Gremertshausen jetzt möglich sein, erfolgreich nicht nur die Gemeinnützigkeit bescheinigt zu bekommen, sondern vor allem auch als „e.V.“ auftreten zu dürfen. Nachdem Tüllmann das Schreiben des Registergerichts verlesen hatte, mit dem die erforderlichen Änderungen gegenüber der alten Satzung vom 30. Januar 1993 mitgeteilt worden waren, versicherte der Vorsitzende, die neue Satzung sei stark an die des Kriegervereins Massenhausen – einem e.V. – angelehnt. Nachdem die neue Fassung einstimmig abgesegnet worden war, war sich Tüllmann sicher: „Wir werden jetzt versuchen, den Verein eintragen zu lassen. Und jetzt wird es klappen.“

Gut gefüllte Kasse

Geklappt haben im vergangenen Jahr auch all die Veranstaltungen des Krieger- und Soldatenvereins – von der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge (785 Euro) über die Teilnahme am Festtag zum 50. Geburtstag des KreisKrieger- und Soldatenvereins und dem Sommerfest mit den Schützen bis hin zum Kreis-Krieger-Pokalschießen, der Christbaumversteigerung und dem Volkstrauertag mit Kranzniederlegung. Nicht zuletzt deshalb habe man, so berichtete der scheidende Kassier Johann Krömer, jetzt bereits 19 612 Euro in der Kasse.

Geklappt hat am Samstag die Neuwahl des Vorstands: Das Duo der beiden Vorsitzenden – Lorenz Tüllmann als 1. Vorsitzender und sein Vater Konrad als 2. – stellte sich wieder zur Wahl und wurde in seinen Ämtern bestätigt. Neuer Kassier ist Georg Scheller, Stephan Huber, bisher kommissarischer Schriftführer, ist nun auch offiziell Schriftführer, der Reservistensprecher heißt Norbert Krömer, die Beisitzer sind Josef Ostermeier und Johann Krömer, Revisoren sind Jürgen Hagl und Jochen Schmid.

Treue Mitglieder

Und dann waren da noch die Ehrungen: Für 40 Jahre Treue zum Verein wurden Johann Unger sen., Georg Sedlmair jun., Erich Past und Josef Ostermeier ausgezeichnet, für 30 Jahre Mitgliedschaft wurden Stephan Huber und Josef Wildgruber geehrt.

Treue Mitglieder ehrten 1. Vorsitzender Lorenz Tüllmann (l.) und sein Stellvertreter Konrad Tüllmann (r.): (v. l.) Erich Past (40 Jahre), Josef Ostermeier (40 Jahre), Stephan Huber (30 Jahre), Georg Sedlmair jun. (40 Jahre), Johann Unger sen. (40 Jahre).


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