Letzte Punkte müssen geklärt werden

Nach Kranzberger Klausur: Einheimischenmodell noch 2017

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Noch in diesem Jahr will Kranzberg sein Einheimischenmodell für künftige Wohngebiete in trockene Tücher bringen. Das teilte Geschäftsleiter Klaus Burgstaller dem FT mit. Sein Ziel ist es, das Werk in der November- oder Dezembersitzung zur Abstimmung zu bringen.

Kranzberg – Klaus Burgstaller sieht die Planungen auf einem guten Weg. Erst am Mittwoch war das Einheimischenmodell zentrales Thema bei der dritten und letzten Klausur des Gemeinderats. Mit dabei in der Sitzung: Jürgen Busse, langjähriger Leiter des Gemeindetags und Fachanwalt für Verwaltungs- und Baurecht. Er war von der Gemeinde gebeten worden, die Kriterien im Hinblick auf die Vereinbarkeit mit den geltenden europäischen Richtlinien zu prüfen. Laut Burgstaller sei Busse zu einem positiven Ergebnis gekommen. Das EU-Recht sei hinterlegt. „Und er hat das Modell, so wie es ausgearbeitet wurde, als sehr gut bewertet“, berichtet Burgstaller. Vor allem, weil nicht alles bis ins letzte Detail geregelt sei.

Wie das Einheimischenmodell genau aussieht, wollte Burgstaller noch nicht verraten. Hauptsächlich deshalb, weil es für die Gemeinderäte „bei dem ein oder anderen Punkt“ noch Klärungsbedarf bestehe. Gleichzeitig drängt der Geschäftsleiter aber darauf, den Kriterienkatalog noch dieses Jahr zu verabschieden - auch wenn es bis dato noch gar keine neuen Baugebiete gibt. „Aber die Leute sollen sich möglichst bald orientieren können, ob sie die Voraussetzungen dafür erfüllen oder nicht.“

Rubriklistenbild: © Gleixner

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