Erst planen, dann umsetzen 

Kranzberg: Wohnungsbau vorantreiben

Erste Schritte hat die Gemeinde Kranzberg in Sachen Wohnungsbau schon unternommen – unter anderem gab es Gespräche mit der Regierung von Oberbayern. Jetzt ist aber zunächst die Verwaltung dran – sie soll einen Fahrplan erarbeiten.

Kranzberg Kommunaler Wohnungsbau ist ein Thema, das viele Gemeinden im Landkreis bewegt. Auch Kranzberg würde ein solches Vorhaben begrüßen. Das bestätigte Bürgermeister Hermann Hammerl bei der vergangenen Gremiumssitzung.

„Mit der Regierung von Oberbayern wurden bereits grundsätzliche Eckpunkte besprochen“, erklärte der Rathauschef. Unter anderem ging es dabei um die weitere Vorgehensweise, Fördermöglichkeiten oder Darlehen. „Nun soll darauf basierend ein Fahrplan erstellt werden.“ Der Bürgermeister schlug vor, sich im Vorfeld bereits umgesetzte Projekte und auch Einrichtungen anzusehen. „Es kann ja nicht schaden, wenn man sich mehrere Konzepte anschaut.“

FWG-Kollegin Monika Mühl unterstützte das Vorhaben. „Das ist ein richtiger Schritt, wenn wir uns mit dem Thema beschäftigen.“ Ihr sei es wichtig, dass man sich innerhalb des Gremiums Gedanken mache, bevor Pläne erstellt werden. „Wir müssen wissen, wo wir hinmöchten. Und vorher abwägen, was zu uns passt.“ Sie könne sich ein Mehrgenerationenhaus beispielsweise sehr gut vorstellen. „Auf jeden Fall sollten wir nicht unbedingt das anschauen, was die Regierung vorschlägt, sondern vielleicht auch mal etwas ganz anderes in Betracht ziehen.“

Der Rathauschef hingegen war sich nicht sicher, ob es nicht sinnvoller wäre, bereits verschiedene Pläne anfertigen zu lassen. „Bei mehreren Vorschlägen können wir uns rausziehen, was uns gefällt“, warf Hammerl in die Runde. „Wenn wir vorher schon Vorgaben an den Architekten weitergeben, sind wir dann vielleicht doch eingeschränkt.“

Laut des Gemeindeoberhaupts werde die Verwaltung nun einen Fahrplan ausarbeiten, der in der nächsten Sitzung vorgelegt werden soll. „Dann können wir noch einmal darüber sprechen und die nächsten Schritte festlegen.“

Anna Schledzinski

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