„Verkehr gefährdet“

Kuh läuft auf Ex-B11 bei Moosburg - und muss erschossen werden

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Moosburg - Eine Kuh sorgte am Donnerstagabend auf der ehemaligen B11 bei Moosburg für eine erhebliche Verkehrsgefährdung. Das Tier musste erschossen werden.

Besorgte Autofahrer meldeten sich am Donnerstagabend gegen 22 Uhr zahlreich bei der Polizei: Ein Rind war auf der St 2350 zwischen Moosburg und Langenbach unterwegs. Die Folge: Die Polizei gab eine Verkehrswarnung heraus, ebenso wurde die Deutsche Bahn informiert. 

Zu diesem Zeitpunkt herrschte starker Nebel - das Gefahrenpotential war laut Polizei erheblich. Die eingesetzten Streifen wurden durch Kräfte der FFW Thonstetten unterstützt. Auch eine Wärmebildkamera kam zum Einsatz. 

Trotz intensiver Suche konnte das Tier zunächst nicht mehr gesichtet werden. Unmittelbar nach Einstellung der gezielten Suchmaßnahmen sah eine Streifenbesatzung der PI Moosburg, wie das Tier auf der Straße lief. Nachdem mehrere Versuche, die anderthalbjährige Kuh (Rasse: Limousin) einzufangen, scheiterten, gelang es den Beamten, sie auf einen angrenzenden Feldweg zu treiben. Da von dem Tier eine erhebliche Gefahr für den Straßenverkehr ausging, musste es erschossen werden.

Rubriklistenbild: © dpa

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