Hypnose wirkt immer: Hier setzen Gisela Frühschütz (Barbara Wolf, l) und Laura Woiton, (Barbara Lechner) dem „Manager“ Stefan Kürzinger (Thomas Rottmair) zu. Foto: mam

Lachen mit den Burschen: So a Viecherei

Hohenkammer - Einen tierischen Angriff auf die Lachmuskeln startete der Burschenverein Hohenkammer mit seinem Oster-Theaterstück, der Krimikomödie "A so a Viecherei".

von Maria Martin

Ostern ist in Hohenkammer Theaterzeit. Das ist seit vielen Jahren guter Brauch. Auch heuer haben die engagierten Darsteller keine Mühen gescheut, um das Publikum bestens zu unterhalten.

Zum Stück: Am Frühschützhof steht eigentlich alles zum Besten. Bis sich die ungarische Operndiva Anni Füzfö (Christine Eicheldinger) ankündigt und den gut gehenden Waldbühnenbetrieb der Brüder Dez (Mario Berti) und Georg (Christoph Ziegltrum) Frühschütz kräftig durcheinanderwirbelt. Denn sie und ihr durchtriebener Manager, Stefan Kürzinger (Thomas Rottmair) verfolgen mehr kriminelle als künstlerische Machenschaften, so dass es bald tierisch zur Sache geht: Seitdem dem Georg Frühschütz beim Maibaumaufstellen das Zunftzeichen der Jäger- und Metzgerinnung auf „d’Rüb’n“ gefallen ist, „schnackelts bei ihm im Hirnkastl“: Jedes Mal, wenn ein Tiername fällt flippt der ansonsten friedfertige Zeitgenosse aus und kann sich nur noch beruhigen, wenn man ihm kräftig auf die Zehen tritt. Und weil seine Füß mittlerweile „g’schwollen wie die Wollwürstel“ sind, ist er auch ganz froh, dass ihm „Manager“ Kürzinger eine Heilung mittel Hypnose in Aussicht stellt. Dass dieser eigentlich nur an das Hab und Gut im Freischützhof heran will, ahnt er nicht. Erst als Gisela Freischütz (Barbara Wolf) zufällig hinter die kriminellen Machenschaften des Managers und der fingierten Operndiva kommt, entsteht in ihrem Kopf ein Plan.

Gemeinsam mit Laura Woiton (Barbara Lechner), der Eventplanerin am Freischützhof, setzen sie Kürzinger mit seinen eigenen psychologischen Machenschaften schachmatt. Unter Hypnose reagiert er jetzt nur noch auf Fingerschnippschen und Klatschen: genauso wie der Dez, der Georg und der Techniker Reiner (Korbinian Wolf). Köstlich, welches Verwirrspiel sich da für die Frauen auftut, die glauben, ihre Männer hätten „nicht mehr alle Scheitel im Kamin“.

Die Lachmuskeln der Zuschauer wurden vehement in Anspruch genommen. Die sieben munteren jungen Akteure haben sich mit dieser Inszenierung fast selbst übertroffen. Verdienten Applaus erhielten auch die Agierenden hinter der Bühne. Für die Maske waren Katharina Mahl und Veronika Lehle zuständig. Souffleur war Stefan Landes. Für die Technik lieferte Alesch Klinar das Knowhow.

Gut zu wissen:

Eine weitere Aufführung ist am Samstag, 11. April, um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle in Hohenkammer zu erleben.

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