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Da geht es schon mal etwas lauter zu: Der Jugendtreff in Langenbach gibt nicht immer so ein verlassenes Bild ab. Im Gegenteil, er ist gut frequentiert. Auch draußen, was einen Anwohner zu Beschwerden veranlasst hat.

Nachbar fühlt sich gestört

Lärm-Beschwerde gegen Jugendtreff blitzt ab

Der Jugendtreff ist einem der Anwohner offenbar ein Dorn im Auge. Im Rathaus ging jedenfalls eine Beschwerde ein, dass es dort zu laut und die Ordnung bisweilen gestört sei. Der Gemeinderat sah sich jetzt sogar mit einer Forderung konfrontiert, die Öffnungszeiten praktisch zu halbieren.

LangenbachEs läuft gut im Jugendtreff Langenbach, wie einem Bericht im Gemeinderat zu entnehmen war. Jugendpflegerin Andrea Löffler zog eine positive Bilanz der Aktivitäten. Die Einrichtung wird demzufolge regelmäßig von etwa 20 Jugendlichen besucht, die sich dort die Zeit etwa mit Musikhören, Tanzen oder Billardspielen vertreiben.

Aber nicht nur: Es gibt auch gemeinsame Aktionen, bei denen man beispielsweise Palettenmöbel baut. Probleme bereitet indes, dass sich die Jugendlichen auch draußen aufhalten, sich unterhalten oder Ballspielen. Dass es dabei bisweilen auch einmal lauter zugeht, das hat jetzt einen Anrainer auf den Plan gerufen. Mit seiner schriftlichen Beschwerde ging auch ein Antrag einher, wonach man den Jugendtreff nur noch jede zweite und nicht wie aktuell jede Woche öffnen sollte. Der Jugendtreff hat aktuell am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr, am Freitag von 16 bis 21 Uhr und am Samstag von 17 bis 22 Uhr geöffnet. Auch und gerade gegen die nächtlichen Öffnungszeiten hatte sich die Beschwerde gerichtet.

Im Gemeinderat brachte man für den Ärger des Nachbarn wenig Verständnis auf. Man sprach sich am Dienstag einstimmig gegen den Antrag aus. Auch deshalb, weil die Gemeinderäte Elmar Ziegler (CSU) und Walter Prochaska (UWL) sich unabhängig voneinander in der Nachbarschaft des Jugendtreffs umgehört hatten – und dabei keine negativen Rückmeldungen vermelden konnten. Das Urteil lautete am Ende, dass alles so bleiben soll, wie es ist.

Allerdings soll es künftig eine Doppelbesetzung geben, damit man sich gleichzeitig um die Jugendlichen drinnen und draußen kümmern kann.

Alexander Fischer

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