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Auf die Plätze, fertig, los! Beim Lauf der Kinder wurde gleich losgesprintet. Kräfte einteilen? Niemals!

Für Jung und Alt

Läufer trotzen der Bullenhitze beim Hirschbachschleiferl

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Die Sonne brannte unerbittlich auf den Asphalt. Aber davon ließen sich die Läufer nicht abhalten. Mit Hilfe nasser Schwämme und viel Mineralwasser behielten sie einen kühlen Kopf und so war auch das 16. Hirschbachschleiferl in Kirchdorf wieder ein Erfolg. Insgesamt 215 Teilnehmer waren heuer am Start.

Kirchdorf – Vor allem die Kinderläufe erfreuten sich heuer großer Beliebtheit. Am Anmeldestand tummelten sich die kleinen Teilnehmer sogar noch kurz vor Anmeldeschluss. Emily Schertel aus Vötting hatte ihre Startnummer bereits. Die Siebenjährige kannte sich schon aus, sie war schon zum dritten Mal beim Hirschbachschleiferl dabei. Sie mag Sport, spielt Baseball und nimmt auch am Panoramalauf Weihenstephan teil – zusammen mit ihrem Spezl Benedikt Mair. Der ist auch beim Kirchdorfer Lauf wieder an ihrer Seite. Der Nachwuchs scheint überhaupt motiviert zu sein. Insgesamt vier Kinderläufe haben am vergangenen Sonntag stattgefunden, an denen 74 Kinder der Jahrgänge 2007 bis 2015 teilgenommen haben. Dazu kommen auch noch 13 Läufer beim Jugendlauf, der den Jugendlichen auf 1,4 Kilometern bei hochsommerlichen Temperaturen alles abverlangte. Umso motivierter waren die Zuschauer, die Sportler im Zieleinlauf noch einmal kräftig anzufeuern.

Lockerer Start, starke Zieleinläufe: Die Erwachsenen wussten oft genau, wie sie die Strecke angehen müssen – denn neben normalen Hobbyläufern waren auch Sportler dabei, die ernstha ft an die Sache herantraten.
Den Startschuss gab Bürgermeister Uwe Gerlsbeck.

Übrigens: Einige der Kinder bekamen noch letzte Tipps zugeflüstert. Im Schatten eines Sonnenschirms warteten Amelie und Julian Wagner aus Hirschbach auf den Start. „Am Schluss gibst nochmal Gas und nicht abbremsen vor der Ziellinie, einfach durchlaufen“, erklärte Lilian Fischer ihrer sechsjährigen Nichte. Die Geschwister sind auch nicht zum ersten Mal dabei. „Ich bin immer viel gelaufen“, antwortet Amelie auf die Frage nach ihrem Training. Mit so einer guten Vorbereitung konnte gar nichts mehr schief gehen – und gewonnen hat jedes Kind, nämlich ein Eis. Da war so mancher Erwachsener sicher neidisch.

Die Sportler haben, freilich auch bei den „Großen“, hervorragende Ergebnisse erzielt. Auf der 9,7-Kilometer-Strecke hat Michael Heilmair von der Spielvereinigung Zolling die Nase gewonnen. Er legte die Strecke in 36:22 Minuten zurück. Bei den Frauen hatte Barbara Gruber mit 44:01 Minuten die Nase vorn. Der schnellste Kirchdorfer war am vergangenen Sonntag Karsten Meyer mit einer Zeit von 38:53 Minuten und „schnellste Frau Kirchdorfs“ darf sich heuer Melanie Knäbl mit einer Zeit von 50:22 Minuten nennen. 

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