Die Baustelle des Langenbacher „Wohnpark 55 Plus“
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Auf der Baustelle des Langenbacher „Wohnpark 55 Plus“ herrscht kein Stillstand, wie die Investoren nun in einer Pressemitteilung klarstellen.

Baustelle an der Bahnhofstraße

Bauherr reagiert auf Mutmaßungen: Pleite-Gerüchte um Langenbacher „Wohnpark 55 Plus“ klargestellt

Es war zuletzt ruhig auf der Baustelle des Langenbacher „Wohnpark 55 Plus“. Gerüchte, wonach der Investor Pleite sei, machten die Runde. Der Bauherr dementiert.

Langenbach – Der im Bau befindliche „Wohnpark 55 Plus“ an der Langenbacher Bahnhofstraße ist ins Gerede gekommen. Zu Unrecht, wie Architekt Dominique Tzschoppe, einer von drei Bauherren, jetzt auf FT-Anfrage versicherte. Demnach habe sich die Fertigstellung der barrierefreien Wohnanlage zwar verzögert, in Gefahr geraten sei das Projekt aber keineswegs. Für den zeitlichen Verzug gibt es laut einer Presseerklärung zwei Gründe. So soll der Generalunternehmer seinen Pflichten nicht mehr nachgekommen sein und inzwischen Insolvenz angemeldet haben. Außerdem seien weltmarkt-bedingt Materialengpässe aufgetreten, die zur Bauverzögerung beigetragen hätten.

Probleme, die aber inzwischen wohl überwunden sind. Die Arbeiten auf der Baustelle sind nach Auskunft der Bauherren „ab Juli bereits wieder vollständig im Gange“. Man hat offenbar Firmen gefunden, die den Bau nun umso intensiver vorantreiben. Wenngleich es ohnehin nicht vorgesehen gewesen sei, „das Projekt schnellstmöglich hochzuziehen“, wie es in der Mitteilung heißt. Vielmehr habe man von Anfang an auf hohe Qualitätsstandards gesetzt. Die Wohnanlage werde mit den neuesten baubiologischen Ausstattungen versehen. Als Beispiele sind hier etwa ein automatisches Be- und Entlüftungssystem, eine Erdwärmepumpe sowie die Verwendung komplett ökologischer Materialien genannt. Wie überzeugt die Investoren von ihrem Projekt sind, zeigt sich auch daran, dass sie eventuell einige der siebzehn 40 bis 150 Quadratmeter großen, Senioren-gerechten Wohnungen im Eigenbestand halten wollen.

Vorstellung der fertigen Appartements im September

Im September will man die fertigen Appartements der Öffentlichkeit vorstellen. Zu diesem Zeitpunkt soll auch die Vermarktung des Wohnparks wieder aufgenommen werden. „Es gibt schon eine ganze Reihe von Interessenten und Reservierungen“, heißt es in der Stellungnahme. Endgültig fertig sein soll der Wohnpark „für Best Ager ab 55“ dann im Oktober.

Gute Nachrichten also – nicht zuletzt für Bürgermeisterin Susanne Hoyer, für die der „Wohnpark 55 Plus“ erklärtermaßen eine Herzensangelegenheit darstellt. Nachdem das private, örtliche Altenpflegeheim bereits vor Jahren schließen musste, hat Hoyer die Initiative der Investoren, im Ort einen Senioren-Wohnpark errichten zu wollen, von Anfang an begrüßt. Von den Gerüchten habe sie immer wieder mal gehört. Sie sei aber „mittelbar stets informiert“ gewesen und habe nie Zweifel gehabt, dass das Projekt allen Unkenrufen zum Trotz am Ende von Erfolg gekrönt sein werde. Hoyer sprach von einem guten Architekten und von verlässlichen Investoren. Mit Tzschoppe habe man etwa bereits im Zusammenhang des kürzlich erst auf den Weg gebrachten Baus des Naturkindergartens beste Erfahrungen gemacht.
Alexander Fischer

Bei Reparaturarbeiten an seinem Wohnmobil ist ein Haager Familienvater (58) tödlich verletzt worden. Die Hilfe der herbeieilenden Söhne kam zu spät.

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