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Eine Außenstelle für das Mooshäusl

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Platz für eine Kita-Außenstelle: Das alte Waldmarie-Grundstück ist im Gemeinderat jetzt in den Fokus gerückt. © Fischer

Die Kindergarten- und Krippen-Plätze werden in Langenbach knapp. Deshalb denkt der Gemeinderat über eine Container-Lösung auf dem Waldmarie-Grundstück nach - als Außenstelle des Kindergartens Mooshäusl.

Langenbach – Die Langenbacher Kindergärten und Krippen sind aktuell ausgebucht. Deshalb brachte Bürgermeisterin Susanne Hoyer im Gemeinderat die Idee auf, das sogenannte Waldmarie-Grundstück an der alten In-kofener Straße als Außenstelle für eine Gruppe des Kindergartens Mooshäusl zu nutzen. In Betracht kommt demzufolge ein Holzbau, sprich eine Container-Lösung, die aber optisch ansprechend und gar nicht nach einem Provisorium aussehen soll.

„Spannend“ fand Hoyer das Ansinnen der Verwaltung. Und nach einer kurzen Debatte zeigte sich der Gemeinderat ebenfalls durchaus aufgeschlossen für das Ansinnen, auf dem etwa 1600 Quadratmeter großen Grundstück, das die Gemeinde vor gut zehn Jahren erworben hat, eine Außenstelle des Kindergartens Mooshäusl zu errichten. Jedenfalls hat man einen Grundsatzbeschluss gefällt, wonach die Verwaltung alles weitere klären und mit den zuständigen Fachbehörden abstimmen soll. Womöglich gibt es nämlich eine Förderung für das angedachte Projekt.

Die Hütte auf dem Grundstück, in der laut Hoyer bis vor etwa 20 Jahren noch „eine alte Dame gewohnt hat“, soll den Plänen zufolge abgerissen werden. Zugute kommt nach Darstellung von Geschäftsleiter Bernhard Götz, dass eine der Betreuerinnen im Mooshäusl gerade eine Ausbildung als Waldpädagogin macht. Ein Waldkindergarten mit einer eigenen Trägerschaft schwebt Hoyer aber nicht vor. Stattdessen war von einer „Außenstelle“ und zunächst von einer Gruppe die Rede. Dass das Grundstück in Zukunft durchaus noch mehr Potenzial bieten könnte, steht nach Darstellung von Hoyer aber außer Frage. Ihren Worten zufolge ist das Grundstück jedenfalls „prädestiniert“, wie die Rathauschefin feststellte.

Fragen nach der Infrastruktur sieht Hoyer nicht als Problem an. „Die kriegen wir hin“, antwortete sie auf einen Einwand von Walter Prochaska (UWL), der darauf hingewiesen hatte, dass es an besagter Stelle keinen Kanal- und keinen Wasseranschluss gebe. In klassischen Waldkindergärten komme man auch ohne aus, hieß es. Im Zweifelsfall sei das aber auch herzustellen. Elmar Ziegler (CSU) bezweifelte indes den Bedarf an weiteren Kita-Plätzen. Doch Götz versicherte, dass die Kindertagesstätten nach jetzigem Stand der Dinge voll belegt sein werden.

Ausgegoren sind die Pläne aber noch nicht. Zu den Kosten konnte Götz noch nichts sagen. Unabhängig davon war die Zustimmung groß. Die Mehrheit fand es „eine super Idee“ – sehr zur Freude von Hoyer, die am Ende feststellte: „Da ist viel Musik drin.“ Sie könne sich vorstellen, auch noch etwas für die Jugend auf dem Wadlmarie-Grundstück zu machen.

Alexander Fischer

Lesen Sie auch: Moosburg arbeitet an einer Notlösung.

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