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Feuerwehr Langenbach ernennt Walter Schmidt zum Ehrenkommandanten

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Zum Ehrenkommandant wurde Walter Schmidt (M.) ernannt – zur Freude von (v. l.) Thomas Glier, Sebastian Kugler, Thomas Schmidt und Bürgermeisterin Susanne Hoyer.
Zum Ehrenkommandant wurde Walter Schmidt (M.) ernannt – zur Freude von (v. l.) Thomas Glier, Sebastian Kugler, Thomas Schmidt und Bürgermeisterin Susanne Hoyer. © Lex

29 Jahre lang war Walter Schmidt Kommandant der Feuerwehr Langenbach. Altersbedingt musste er dieses Amt abgeben. Nun wurde er zum Ehrenkommandanten ernannt.

Langenbach – Die Feuerwehr Langenbach ist gut aufgestellt. Das wurde einmal mehr bei der Jahreshauptversammlung deutlich, bei der die Neuwahl des Feuerwehrvorstands reibungslos und nahezu ohne Veränderung über die Bühne gegangen ist, neue Mitglieder aufgenommen worden sind und der langjährige Kommandant Walter Schmidt zum Ehrenkommandant ernannt worden ist.

Zügig gingen die Neuwahlen über die Bühne: Mit 48 von möglichen 48 Stimmen wurde Thomas Glier in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Damit wird er den Feuerwehrverein für weitere vier „besonders fordernde Jahre“ führen, wie er selber ausführte, nachdem er die Wahl angenommen hatte. Bürgermeisterin Susanne Hoyer war mit der Wahl ihrerseits sehr zufrieden: Man hätte „keinen Besseren“ wählen können. Wiedergewählt wurde auch Johannes Schüller als 2. Vorsitzender. Das Amt der Schriftführerin übt jetzt Bianka Wellhausen aus – Birgit Iraschko kandidierte nicht mehr. Kassier bleibt Christian Karl. Alle wurden einstimmig gewählt. Zu Revisoren bestimmte die Versammlung Tanja Schmidt und Markus Schweinhuber.

Die neue Vereinsführung: Thomas Glier, Johannes Schüller, Bianka Wellhausen und Christian Karl. Bürgermeisterin Susanne Hoyer wünschte allen alles Gute.
Die neue Vereinsführung: Thomas Glier, Johannes Schüller, Bianka Wellhausen und Christian Karl. Bürgermeisterin Susanne Hoyer wünschte allen alles Gute. © Lex

Kommandant Thomas Schmidt blickte auf die Jahre 2019 und 2020 zurück. 50 Aktive hatten 2019 in 46 Einsätzen 1191 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet. Zusammen mit 26 Übungen, zwölf Schulungen, vier Atemschutzlehrgängen, der Arbeit am Gerätehaus und der Ausrüstung sowie zehn Dienstversammlungen, der Jugendarbeit und der Öffentlichkeitsarbeit/Brandschutzerziehung schlugen 5145 Stunden zu Buche – mehrheitlich für Übungen (1034) und Technische Hilfeleistungen (841). Letztere vor allem wegen der Schneekatastrophe im Januar, auf deren Konto allein 497 Stunden gingen. Im Oktober 2019 war das neue HLF 20 geliefert worden, was in Folge die Ausbildungsstunden hochschnellen ließ. Mit 39 Einsätzen im Jahr 2020 mussten lediglich 722 Stunden für Einsätze aufgewendet werden. Schwerpunkt dabei waren die Monate Februar (148 Stunden) und Dezember (102). Insgesamt wurden 3749 Stunden abgeleistet.

Für die Jugendfeuerwehr (acht Jugendliche) fielen 2019 378 Stunden an, hauptsächlich für die Ausbildung. Ende 2020 waren zehn junge Leute in Ausbildung – dafür wurden 2227 Stunden aufgewendet. In der Jugendfeuerwehr ist man vom zwölften bis zum 17. Lebensjahr, geübt wird vierzehntäglich, immer freitags um 17 Uhr. Neueinsteiger sind willkommen.

Erfreuliches berichten konnte auch Kassier Christian Karl. Die problematische Zeit der Pandemie habe „keine großen finanziellen Nachteile gebracht“. Revisorin Tanja Schmidt bescheinigte Karl eine „sehr ordentliche Arbeit“. Sie stellte fest: „Alles ist in Ordnung.“

Willkommen bei der Feuerwehr: Kommandant Thomas Schmidt (l.) und Vize Sebastian Kugler (r.) begrüßte (v. l.) Fabian Baumann, Quirin Ausfelder, Benjamin Marcsa, Richard Kunda und Lukas Galiger. Nicht auf dem Bild: Tobias Eckebrecht.
Willkommen bei der Feuerwehr: Kommandant Thomas Schmidt (l.) und Vize Sebastian Kugler (r.) begrüßte (v. l.) Fabian Baumann, Quirin Ausfelder, Benjamin Marcsa, Richard Kunda und Lukas Galiger. Nicht auf dem Bild: Tobias Eckebrecht. © Lex

Dass die Jugendarbeit in der Langenbacher Wehr vorbildlich ist, das bezeugten sechs Neuaufnahmen in die Jugendfeuerwehr: Fabian Baumann, Quirin Ausfelder, Benjamin Marcsa, Richard Kunda, Tobias Eckebrecht und Lukas Galiger. Sechs Feuerwehrmänner/-frauen wurden in den aktiven Dienst übernommen: Jan Zappe, Peter Weber, Anna Winter, Stefanie Tabor, Tabea Diana Franz und Franziska Lehner. Tabor, Weber und Franz wurden zugleich zu Feuerwehrfrauen befördert.

Groß war die Zahl der Beförderungen zum Oberfeuerwehrmann bzw. zur Oberfeuerwehrfrau: Uwe Ausfelder, Yannick Brandstetter, Sabrina Felsl, Pascal Hartmann, Anna Winter, Tanja Würfl, Tobias Würfl, Jan Zappe, Alexander Dotzel, Paul Eigenbrod, Florian Huber, Johannes Weber und Michael Zitzelsberger.

Beförderungen gab es auch in der obersten Führungsleiste: Jacqueline Felsl und Andreas Maurer dürfen sich Hauptfeuerwehrfrau/-mann nennen, Stefan Baumann ist Löschmeister, Sebastian Kugler Oberlöschmeister und Thomas Schmidt Hauptlöschmeister.

Auch langjährige Mitglieder wurden geehrt: Sabrina Felsl und Pascal Hartmann für zehn Jahre, Claudia Helmreich wurde für 20 Jahre und Stephan Treffer für 30 Jahre ausgezeichnet. Die Top-Ehrung aber hatte man sich bis zum Schluss aufgespart: Ein völlig überraschter Walter Schmidt, 29 Jahre Kommandant und aus Altersgründen aus der Wehr ausgeschieden, wurde „in Anerkennung seiner langjährigen Verdienste“ zum Ehrenkommandant ernannt – was diesen sehr rührte. Die Versammlung quittierte die ehrenvolle Ernennung mit lang anhaltenden stehenden Ovationen.  

Raimund Lex

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