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In die Jahre gekommen ist das Gebäude in Langenbach, das als privates Altenpflegeheim dient. Dennoch: Vorerst ändert sich laut Betreiber nichts an der Nutzung.

Angehörige verunsichert

Flüchtlinge ins Seniorenheim? - Das ist dran an den Gerüchten in Langenbach

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Langenbach - Müssen die Bewohner eines Seniorenheims bald Platz für Flüchtlinge machen? Dieses Gerücht geht derzeit in Langenbach um. Das Tagblatt hat nachgeforscht.

25 Senioren sind momentan in dem privaten Altenpflegeheim in Langenbach untergebracht. Doch eine Nachricht lässt die Senioren im Haus an der Lindenstraße und deren Angehörige offenbar unruhig werden: Wird aus dem Altenpflegeheim demnächst eine Flüchtlingsunterkunft?

Die Stimme der Anruferin, die beim Freisinger Tagblatt an der Leitung war, klang besorgt: Sie, deren Mutter in dem Altenpflegeheim gut untergebracht sei, habe gehört, der Eigentümer des Gebäudes wolle den Mietvertrag mit den beiden Betreibern Edeltraud Khauer und Christa Rott nicht mehr verlängern. Wo jetzt noch Senioren betreut werden, sollen nämlich, so sei es in der Beiratssitzung angesprochen worden, bald Flüchtlinge wohnen. Das Tagblatt hat nachgeforscht.

"Möglichkeit durchaus schon einmal angesprochen"

„Ich weiß davon und ich weiß, dass es Quatsch ist“, sagt Bürgermeisterin Susanne Hoyer und verweist diese Möglichkeit in das Reich der Gerüchte. Vor einem Jahr habe sie auch schon davon gehört, und bereits damals sei das eine Meldung gewesen, die man nicht überbewerten durfte. Und auch Leiterin Christa Rott sagt klipp und klar, dass diese Variante derzeit nicht zur Diskussion stehe. Derzeit? „Naja“, so Rott, „wenn wir rausgehen, dann könnte es eine Flüchtlingsunterkunft werden“. Diese Möglichkeit habe der Inhaber, Konrad Huber aus Haag, durchaus schon einmal angesprochen. Aber noch laufe der Mietvertrag, so Rott. Noch werde man „mit Sicherheit“ zwei Jahre das Altenpflegeheim betreiben.

Andererseits, so erklärt die Heimbetreiberin weiter, stehe das Langenbacher Altenpflegeheim schon vor dem Problem, dass es baulich eigentlich nicht mehr den Erfordernissen entspreche. Beispielsweise fehle es daran, dass jedes Zimmer eine eigene Nasszelle besitze. Rott weiß, dass es den Eigentümer eine Stange Geld kosten würde, diese Auflagen zu erfüllen. Und ob Konrad Huber sich darauf einlasse, sei eben fraglich. Immerhin: Statt früher 29 Senioren betreue man jetzt nur noch 25, um eine andere Auflage des Landratsamtes zu erfüllen: 70 Prozent der Zimmer müssen Einzelzimmer sein. Doch davon, dass es bald zu Ende sein könnte mit der Altenpflege in Langenbach, sei noch keine Rede, versichert Rott: „Solange es Frau Khauer und mir gut geht, machen wir das.“

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