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Auf halber Strecke zwischen Sportheim und Ampersteg gibt es wieder eine Bank zum Ausruhen. Renate Linow, Lydia Rücker, Traudl Strejc, Martin Stürzer (vorne, v. l.) sowie Alois Neumair, Angelika Sommer und Michael Schwemmer (hinten, v. l.) nahmen sie in Betrieb. 

Neue Rastbank in Langenbach eingeweiht

Jetzt können noch mehr das Grün genießen

Mit einer Feier wurde am Dienstag in Langenbach die neue Rastbank eingeweiht. Sie war ein Gemeinschaftsprojekt und gibt Spaziergängern auf dem Weg vom Sportheim bis zum Ampersteg Gelegenheit zur Rast.

Langenbach Die Bayerischen Staatsforsten, speziell der Forstbetrieb Freising vertreten durch Revierleiter Michael Schwemmer, waren gerne bereit, die massive Holzbank zu spendieren und so gerade auch älteren Herrschaften einen Ausflug in das Grün der Amperaue zu ermöglichen. 

Die einstige Bank ist schon seit Jahren verrottet

Lehrmeister Roland Bachhuber hatte mit seinen Azubis die Bank aus Kiefernholz gebaut, Alois Neumair, der „Sager“ aus Oberhummel, Michael Schwemmer und Studentin Angelika Sommer, die aktuell in Schwemmers Revier ihr Praktikum macht, stellten sie auf. Und zwar gegenüber dem Punkt, an dem schon jahrelang eine Ruhebank gestanden hatte. Nun wählte man allerdings die westliche Seite des Forstwegs, genau an der Abzweigung, die den Weg Richtung Oftlfing freigibt: die schattige Seite.

Fußgänger oder Radfahrer haben es von dort nicht mehr weit bis zum Haager Weiher, sie können über die Oftlfinger Straße in einer kleinen Schleife nach Langenbach zurückkehren oder – am besten mit dem Rad – gar den weiten Weg über den Amperhof und Kleinviecht zurück nach Langenbach wählen.

Wer Platz nimmt, sitzt auf purer Natur

Die ehemalige Bank ist schon seit mehreren Jahren verrottet. Sie war damals von einem Waldarbeiter namens Franz Polz zusammen mit Schulkindern gebaut und aufgestellt worden. Auch der neuen Bank steht mit den Jahren die Verrottung bevor – und sie folgt damit einem Prinzip, dass im Staatsforst nur natürliches Material für Bänke verwendet wird: Material, das langsam in den Kreislauf der Natur zurückfindet. Darum sind die kräftigen Kiefernteile auch unbehandelt. Wer darauf Platz nimmt, sitzt auf purer Natur.

Renate Linow hatte das Projekt angestoßen

Angestoßen hatte den Neubau Renate Linow, in der Überzeugung, dass die älteren Herrschaften in dem kommenden „Seniorenpark Langenbach“ auch „rausgehen können müssen“. Sie sollen Gelegenheit haben, sich in kürzeren Abständen hinzusetzen, auszuruhen, auf den Bänken andere Menschen zu treffen, sodass Gemeinschaft entsteht oder gefestigt wird.

Und dass der Weg durch die Amperaue gut angenommen wird, das sah man im Verlauf der Einweihungsfeier; denn an den eher wenigen Senioren und Offiziellen wanderten Menschen mittleren Alters vorbei, genauso wie eine Familie mit Kinderwagen. 

Auch Radfahrer waren unterwegs. Und gegen 10 Uhr war es noch erträglich kühl in dem Wechsel von schattigen und sonnigen Passagen im unberührten Grün der Aue bis hin zur Amper. Von Raimund Lex

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