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Junge Laienspieler Langenbach feiern Premiere

JuLa: "Der Duft des Mordes" liegt in der Luft

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Langenbach - Eine Mixtur aus einem unterhaltsamen Kriminalstück und einem Drei-Gänge-Menü kredenzten die jungen Laienspieler Langenbach am Wochenende. Mit dem Stück "Der Duft des Mordes" trafen sie den Geschmack des Publikums.

Der Geruch von Kalbsrahmbraten ließ einem das Wasser im Munde zusammenlaufen, die Nase schnupperte nach dem feinen Kartoffelsüppchen, die Vanillesoße zur Strudelvariante roch köstlich. Und alles zusammen war „Der Duft des Mordes“ – das aktuelle Stück der jungen Laienspieler Langenbach.

Die jungen Laienspieler Langenbach, kurz: JuLa, kredenzten am Wochenende im Alten Wirt ihre ganz besondere Mixtur aus einem unterhaltsamen Kriminalstück von Karl Heinz Wyes und einem Drei-Gänge-Menü. Das Auge isst mit – dieser bekannte Spruch gilt seit einigen Jahren für die JuLa und ihr Konzept eines Krimidinners ganz besonders. Denn leckere Speisen und spannende Krimikomödien – das ist ein Rezept, mit dem die Nachwuchsakteure der Langenbacher Laienspielgruppe große Erfolge feiern. Auch 2016. Denn wie die Soko im Alten Wirt den Tod eines weiblichen Gasts untersucht und ermittelt, wie das Personal des Wirtshauses sich windet, verteidigt und in Widersprüche verstrickt, wie das alles auf die Bühne gebracht wird, das ist schon höchst anerkennenswert.

Die Szenenwechsel erfolgen schnell und rasant, die Dialoge sind exakt pointiert, Gestik und Mimik des Ensembles ist natürlich und stets passend. Das Regisseurduo Barbara Bucksch und Florian Apold hat also ganze Arbeit geleistet. Kriminalhauptkommissar Albert Decker und Kriminaloberkommissarin Elisabeth Moll haben in Johannes Weber und Judith Summer zwei Darsteller gefunden, denen zuzuschauen und zuzuhören genauso viel Genuss bereitet wie die Käsespätzle mit Röstzwiebeln. Und auch Martin Braun als Wirt Kurt Schatz, Franziska Weber als seine Frau und die gesamte Belegschaft der Wirtschaft beherrschen ihre Rollen, tragen viel dazu bei, dass „Der Duft des Mordes“ humorig und gut riecht. Und das gilt auch für die Gäste des Lokals und die anderen Rollen, die man in dieser Vielzahl auch erst einmal besetzen können muss. Aber die JuLa haben weder quantitativ noch qualitativ ein Problem, auch ein solch in allen Belangen forderndes Stück auf die Bühne zu bringen.

Weitere Aufführungen

Wer jetzt Appetit auf Theater und Menü der JuLa bekommen hat, wer viel lachen, viel rasten und auch gut essen will, der kann den „Duft des Mordes“ und den Geruch des bayerischen Menüs am 4. und 5. März, Beginn jeweils um 19.30 Uhr, genießen. Karten gibt’s über E-Mail an karten.laienspielgruppe.langenbach@web.de oder direkt beim Alten Wirt in Langenbach.

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