Eine Zahnarztbehandlung
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Für Patienten der Langenbacher Zahnarztpraxis von Dr. Christine Bach gibt es schlechte Nachrichten: Die Suche nach einer Nachfolgebesetzung ist gescheitert. (Symbolbild)

Bürgermeisterin informiert

Keine Nachfolge für Langenbacher Zahnarztpraxis - Ein anderes Geschäft im Ort wird weitergeführt

Der Lagebericht von Bürgermeisterin Susanne Hoyer im Gemeinderat Langenbach hatte es ins sich: Gleich zu Anfang gab es eine schlechte und eine gute Nachricht.

Langenbach - So ist es laut Hoyer trotz starker Bemühungen definitiv nicht gelungen, die Nachfolge für die Zahnarztpraxis von Dr. Christine Bach zu regeln. Sie bedaure das sehr, erklärte die Rathauschefin. Aber so wie es aussehe, sei daran nichts mehr zu ändern. Die Zahnärztin gehe nach jahrzehntelanger Tätigkeit in Langenbach in Ruhestand, erklärte Hoyer.

Beliebtes Geschäft wird weitergeführt

Die gute Nachricht schob sie gleich hinterher: Sichtlich erfreut gab Hoyer bekannt, dass das Schreibwarengeschäft von Christl Penger an der Freisinger Straße dem Ort wohl erhalten bleibe. Demnach habe die Betreiberin jetzt jemanden gefunden, der die Tradition ihres Schreibwaren- und Geschenkeladens weiterführen möchte. „Wir wollen es nicht verschreien, aber es sieht gut aus“, sagte Hoyer den Gemeinderäten.

Die wegen der Corona-Pandemie eingeführte „Schmalspurversion“ des Gemeinderats, bei der nur jeweils neun Gemeinderäte plus Bürgermeisterin und Verwaltung tagen, könnte laut Hoyer bald der Vergangenheit angehören. Die Rathauschefin kündigte an, „dass wir uns im April wieder vollständig treffen können“. Aktuell sei man zudem dabei, die Vor- und Nachteile einer sogenannten Hybridsitzung abzuwägen, bei der ein Teil des Gemeinderats live anwesend, ein anderer von zu Hause aus zugeschaltet sei.

Entscheidung über Hybridsitzungen

Wie von Geschäftsleiter Bernhard Götz zu erfahren war, muss sich der Gemeinderat von Zeit zu Zeit sogar in voller Größe treffen. Etwa, wenn Satzungen und Verordnungen auf der Tagesordnung stünden. Zuletzt sei das im Januar der Fall gewesen. Auch nächstes Mal – am Dienstag, 13. April – seien entsprechende Themen vorgesehen. Dann werde auch die von Hoyer angesprochene und vom Gesetzgeber ausdrücklich eingeräumte Möglichkeit, Hybridsitzungen abzuhalten, vorgestellt. Das Gremium könne dann entscheiden, ob es so etwas wolle, kündigte Götz an.

Unklar ist Hoyer zufolge noch, ob es heuer eine Bürgerversammlung gibt. Eine Pflicht dazu bestehe nicht. Sollte die Bürgerversammlung jedoch ausfallen, müsse sie nachgeholt werden, erklärte sie. Und zwar spätestens bis Ende März 2022. Das sei dann aber die doppelte Arbeit. Deshalb sei es ihr lieber, die Veranstaltung stattfinden zu lassen. „Wenn es irgendwie möglich ist, werde ich dass tun“, machte die Rathauschefin deutlich. Wie Götz auf Anfrage mitteilte, hält er die Durchführung einer Bürgerversammlung im Herbst grundsätzlich für möglich – freilich unter Einhaltung der bis dahin gebotenen Hygieneschutzvorschriften und Abstandsregeln.
Alexander Fischer

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