Die Krippe der Pfadfinder in Langenbach: (v. l.) Stefanie Tabor sowie Severin und Clara Schmidmeier.
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Die Krippe der Pfadfinder in Langenbach: (v. l.) Stefanie Tabor sowie Severin und Clara Schmidmeier.

Im Ortszentrum

Krippe mit Impuls: Langenbacher Pfadfinder arrangieren besondere Weihnachts-Aktion

Trotz Corona wurde in Langenbach jetzt ein besonderes Weihnachts-Projekt realisiert: Pfadfinder haben eine öffentliche Krippe aufgebaut - und die wächst weiter.

Langenbach – Dank der Pfadfinder erwacht die Weihnachtsgeschichte in Langenbach heuer trotz Corona zum Leben. Die Botschaft der Menschwerdung Gottes wird in einer lebensgroßen Krippe auf dem „Roten Platz“ vor der Pfarrkirche nachgestellt. An den vier Adventssamstagen wird sie mit Maria und Josef sowie den Hirten und Schafen bestückt.

Stefanie Tabor und das Geschwisterpaar Clara und Severin Schmidmeier waren am vergangenen Samstag „mit Abstand“ am Werk. Eine gut 1,5 Meter große Hirtenfigur und ein Schaf hatten die fleißigen Helfer aus Grobspanplatten gesägt und die Krippe damit bestückt. Dazu gab es einen geistigen Impuls: „Was sind deine Hoffnungen und Wünsche?“, wurde auf einer kleinen Stellwand neben der Krippe gefragt. Entsprechende Antworten sollten in die „Hoffnungsbox“ in der Krippe geworfen werden, so die Idee der jungen Leute.

Friedenslicht „to go“ beim Weihnachtsspaziergang

Richtig stolz ist Bürgermeisterin Susanne Hoyer auf den engagierten Nachwuchs. „Als ich vor Kurzem den Kontakt zu den Pfadfindern suchte und ihnen die Idee einer lebensgroßen Krippe vorschlug, waren alle sofort begeistert“, erzählt die Ortschefin. Material wurde vom Bauhof zur Verfügung gestellt. Der hölzerne Bauwagen des katholischen Frauenbunds, der heuer zum Verkauf der Adventsgestecke nicht gebraucht wird, kam ebenfalls zum Einsatz. „Viele Familien kamen in den letzten Tagen zum Schauen“, verriet Hoyer. „Wenn ich am Abend vom Rathausfenster runter schaue, steht immer jemand vor der Krippe.“

Dabei ist diese derzeit noch spärlich bestückt. An den kommenden Samstagen werden Ochs und Esel einziehen, dann das Heilige Paar. Am vierten Adventssonntag wollen die Langenbacher Pfadfinder das Friedenslicht von Bethlehem von der Krippe aus verteilen, quasi „to go“ an die Mitbürger, die einen Weihnachtsspaziergang durch den Ort unternehmen. Das stimmungsvolle Schauspiel wird natürlich unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln erfolgen. Auch das Christkind soll dann in der einfachen Wiege nicht fehlen.

Maria Martin

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