Bald sollen auch beim Alten Wirt Fahrer von Elektroautos die Möglichkeit haben, ihren Wagen aufzuladen.
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Bald sollen auch beim Alten Wirt Fahrer von Elektroautos die Möglichkeit haben, ihre Wagen aufzuladen.

Argumente gegen Schnellladesäule

Langenbach baut E-Ladenetz weiter aus: Gemeinde plant Stromtankstelle beim Alten Wirt

In Langenbach verdichtet sich das Ladenetz für E-Mobilität: Eine dritte Station ist geplant. Zugleich wird der Antrag auf eine Schnellladesäule zurückgezogen.

Langenbach – Das öffentliche Ladenetz für die E-Mobilität in der Gemeinde Langenbach verdichtet sich. An zwei Säulen können Elektroautos derzeit bereits ihre Akkus aufladen: vor dem Rathaus und am Bahnhof. Bald können auch beim Alten Wirt die Stecker eingestöpselt werden. Denn dort soll eine dritte Ladesäule eingerichtet werden.

Verwaltung favorisiert AC-Ladesäule mit maximal 22 Kilowatt Ladeleistung

Die beiden bestehenden Ladestationen werden von den Überlandwerken Erding betrieben. Dass man das bei der neuen Säule beibehalten wolle, mache durchaus Sinn, meinte Langenbachs Verwaltungschef Bernhard Götz in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Die Verwaltung favorisiere eine „Normalladestation“, eine sogenannte AC-Ladesäule, mit maximal 22 Kilowatt Ladeleistung. Im Frühjahr habe man zwar bereits hinsichtlich einer Förderrichtlinie des Bundesverkehrsministeriums einen Antrag auf eine DC-Schnellladestation mit höherer Leistung gestellt, informierte Götz. Die Verwaltung rate jedoch dazu, davon Abstand zu nehmen. Zum einen habe man diesbezüglich noch keinen Betreiber gefunden. Und das schließe nicht aus, dass letztendlich die Gemeinde als Betreiberin auftreten müsse, was erheblichen Abrechnungsaufwand – auch steuerlicher Art – nach sich ziehen könne. Zum anderen komme eine Schnelladestation teurer: Die Gemeinde müsse Eigenmittel in Höhe von 37.981 Euro aufbringen.

Die Verwaltung riet daher dazu, den im Frühjahr von der Gemeinde gestellten Antrag zurückzuziehen und im nächsten Jahr einen entsprechenden Antrag für eine AC-Ladesäule zu stellen. Man könne sich so Kosten sparen, meinte Götz. Durch Gutschriften für Ladevorgänge und das Bekleben der Ladesäule mit Werbung hoffe man auf Erlöse, sodass die Ladesäule in ein paar Jahren kostenlos betrieben werden könne.

Zwei E-Golfs und ein E-Dienstrad im gemeindlichen Fuhrpark

Den Gemeinderäten gefiel diese Möglichkeit. Sie gaben einstimmiges Einvernehmen dafür, im neuen Jahr einen neuen Förderantrag zu stellen. Dass die Kommune das Thema Elektromobilität voranbringen möchte, sieht man nicht nur daran, dass der gemeindliche Fuhrpark bereits mit zwei E-Golfs bestückt ist. Seit Kurzem freuen sich die Mitarbeiter der Verwaltung auch über ein „E-Dienstrad“, das von den Überlandwerken Erding gesponsert wurde. Dieses werde sehr gut angenommen, bekräftigte Bürgermeisterin Susanne Hoyer. „Vielleicht kommt noch ein zweites dazu.“

Maria Martin

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