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Der Pfarrkindergarten „Arche Noah“ in Langenbach.

Pfarrkindergarten Langenbach

Gemeinde übernimmt Defizit des Kindergartens „Arche Noah“

Langenbach - Das Defizit des Langenbacher Pfarrkindergartens „Arche Noah“ stieg im vergangenen Kindergartenjahr an. Nun beschäftigte das Minus den Gemeinderat.

Das Defizit beim Pfarrkindergarten „Arche Noah“ war im Kindergartenjahr 2015/2016 höher als gewohnt. Wie Kämmerer Franz Schranner am Dienstag im Gemeinderat bestätigte, betrug es 48.800 Euro – im Schnitt liegt man bei gut 30.000 Euro. Einstimmig wurde beschlossen, den Fehlbetrag zu übernehmen. Wohl auch deshalb, weil es immer noch kein Vergleich zu dem ist, was man für die gemeindlichen Einrichtungen bezahlt. Beim „Mooshäusl“ in Langenbach liegt man laut Schranner jenseits von 200.000 Euro im Jahr. Beim „Hummelnest“ in Niederhummel werde etwa die Hälfte fällig. Schranner machte im Gemeinderat eine Rechnung auf, wonach ein Kind im Kindergarten Mooshäusl im Schnitt Kosten in Höhe von 2800 Euro im Jahr verursacht. 

Im Vergleich dazu liegt der Pfarrkindergarten Arche Noah günstiger – 1977 Euro hat er dafür berechnet. „Das ist immer noch niedriger, als in unseren eigenen Einrichtungen“, stellte der Kämmerer fest. Besagtes Defizit der „Arche Noah“ führte der Kämmerer im Wesentlichen auf höhere Personalkosten, weniger Elternbeiträge und mehr Geld für Praktikanten zurück. Die Prognose für 2016/2017 sieht allerdings wieder besser aus. Sie liegt laut Berechnungen der Kindergartenleitung bei 31.000 Euro.

Rechnungsprüfer Elmar Ziegler sprach von starken Schwankungen bei den Defizitausgleichen für den Pfarrkindergarten. Von 11.000 bis zu knapp 60.000 Euro habe die Bandbreite in den vergangenen Jahren gereicht. Die Schwankungen begründete der Kämmerer damit, dass die Fördermittel von einem Jahr aufs andere variieren können. Bei Umstellungen und Änderungen komme es oft zu Überträgen, die dann im nächsten Jahr umso deutlichen zu Buche schlagen würden.

Alexander Fischer

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