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Kunstprojekt am Langenbacher Bahnhof soll ein Farbtupfer werden

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Von: Andrea Hermann

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Freuen sich auf das Kunstprojekt am Langenbacher Bahnhof: (hinten, v. l.) Irene Krinner, Grafiker Ingo Ertl, Christine Stein, Rosemarie Kotsch und Sascha Allwein sowie (vorne, v. l.) Laura Oberjatzas, Sofia Pirrera, Eva Böck und Susanne Dunkel.
Freuen sich auf das Kunstprojekt am Langenbacher Bahnhof: (hinten, v. l.) Irene Krinner, Grafiker Ingo Ertl, Christine Stein, Rosemarie Kotsch und Sascha Allwein sowie (vorne, v. l.) Laura Oberjatzas, Sofia Pirrera, Eva Böck und Susanne Dunkel. © Hermann

Bis zum Umbau des alten Bahnhofsgebäudes in Langenbach möchte Christine Stein das historische Gebäude verschönern. Insgesamt sieben Künstler wollen sich an dem Projekt beteiligen.

Langenbach – Das alte Bahnhofsgebäude in Langenbach fristet ein trauriges Dasein: Seit Jahren steht das historische Haus in der Ortsmitte leer und ist mit seinen Holz verschlagenen Fenstern und Türen kein schöner Anblick. Das soll sich nun ändern: Bis das Gebäude umgebaut und saniert wird, möchte Christine Stein, langjährige Gemeinderätin und leidenschaftliche Malerin, es verschönern. Und der Aufruf für das Kunstprojekt stieß auf große Resonanz: Sieben Künstler trafen sich kürzlich vor dem Alten Bahnhof, um die Details zu besprechen.

Zwölf Fenster und eine Tür können laut Stein gestaltet werden. Die Kunstwerke sollen in einer Größe von 27,5 mal 33,75 Zentimeter entstehen, auf wetterfestes Material gedruckt und schließlich auf die Bretter getackert werden. Grafiker Ingo Ertl wird das Projekt begleiten und die Kunstwerke richtig zur Geltung bringen. Auch wenn sich Christine Stein vorstellen hätte können, dass die Motive etwas mit dem früheren und heutigen Bahnhofsleben zu tun haben, so haben sich die Künstler dazu entschlossen, die Gestaltung jedem freizustellen. Am 3. Februar findet das nächste Treffen statt. Dann soll jeder zwei bis drei Entwürfe mitbringen. „Darauf bin ich schon richtig gespannt“, freut sich Christine Stein über die Resonanz.

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Das Gemeinschaftsprojekt vereint Generationen

Das Gemeinschaftsprojekt, das nicht nur in der oft so tristen Corona-Zeit ein Farbtupfer in der Gemeinde werden soll, vereint Generationen. So ist etwa mit Eva Böck eine kreative Schülerin am Start, mit Sofia Pirrera ein junge, engagierte und kreative Mutter, und mit Irene Krinner eine erfahrene Künstlerin, die bei der Vorstellungsrunde über sich gesagt hat: „Malen ist mein großes Hobby, vor allem, seit ich im Ruhestand bin.“ Sie freut sich auf das Projekt: „Es ist gut, wenn wir etwas zusammen in Angriff nehmen“, sagte Krinner. Aber sie weiß auch: „Die Idee von der Christine ist eine Herausforderung.“

Das hat Christine Stein auch festgestellt: Sie selbst möchte gerne an dem Bahnhof-Thema festhalten und plant, etwa ein Mädchen vor dem Fahrkarten-Schalter und das Holledauer Bockerl, das im Abendrot verschwindet, auf Papier zu bringen. „Aber das ist wahnsinnig schwer“, sagt sie.

Im März sollen die Werke aufgehängt werden

Wenn alles nach Plan läuft, sollen die Werke im März aufgehängt werden, freut sich Stein schon. Und sie ist froh und dankbar, dass die Gemeinde das Kunstprojekt finanziell unterstützen wird.

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