Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus

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Würdigung: Bürgermeisterin Susanne Hoyer dankte Max Maillinger für fast 20 Jahre durchgehendes ehrenamtliches Engagement auf hohem Niveau.

Abschied von einem „Tausendsassa“

Max Maillinger gibt Führung des Arbeitskreises 55Plus ab

Langenbach - Eine Art Wachwechsel gab es am Samstag beim Seniorenadvent der Gemeinde und des Pfarrverbands Langenbach/Oberhummel: Dort wurde Max Maillinger, langjähriger „spiritus rector“ der Organisation Arbeitskreis 55Plus und der kooperierenden „Seniorenarbeit im Pfarrverband“, aus seinem Amt verabschiedet.

Ein Seufzer des Bedauerns ging durch den Bürgersaal, als offiziell bekannt wurde, dass sich Max Maillinger als Führungsfigur aus dem Arbeitskreis 55Plus zurückgezogen habe. Vorher hatte die Seniorenbeauftragte für die Gemeinde Langenbach, Traudl Strejc, das Team des Arbeitskreises mächtig gelobt und Blumensträuße als symbolische Anerkennung an Max Maillinger, Renate Linow, Claudia Köppl und Irmgard Stemmer übergeben. Der Arbeitskreis, der kein Verein sein will und ohne Mitgliedsbeitrag allen Interessenten egal welchen Alters offensteht, zeichnet sich nämlich durch ein ausgefeiltes Jahresprogramm aus, das aus einer Vielzahl an Vorträgen, Ausflügen und diversen Aktivitäten besteht.

„Unser Max legt sein Amt nieder“, hatte Strejc am Ende des Senioren-Advents verkündet. Er wolle nach langen Jahren des Mühens „keine Verantwortung mehr tragen“, werde aber nach wie vor „unterstützend“ tätig bleiben. Um die aufgebrochene Lücke zu kitten, werde ihr der Seniorenreferent der Gemeinde, Dr. Elmar Ziegler, zusätzlich zuarbeiten, konnte Strejc aber beruhigen. Seit 1997 sei Maillinger für die Senioren tätig gewesen, zunächst als Seniorenbeauftragter, dann als Programmmacher. „Es geht eigentlich gar nicht, alles abzugeben“, zeigte sie sich augenscheinlich entsetzt, hatte aber in Wirklichkeit natürlich Verständnis für den fast 80-Jährigen. Für diese engagierte ehrenamtliche Arbeit habe Maillinger ein „herzliches Dankeschön verdient“, konstatierte die Seniorenbeauftragte und überreichte ihm Gutscheine als Geschenk.

Maillinger, der öffentliche Auszeichnungen nicht gerade liebt, stellte Bürgermeisterin Susanne Hoyer fest, dürfe sich „nicht leise von der Bühne schleichen“. Er sei ein „Tausendsassa“, ein „Mann, der das Ehrenamt kennt wie kein anderer“. 18 Jahre war er Gemeinderat, aktiv im Pfarrgemeinderat von Langenbach, in der Kirchenverwaltung tätig und schließlich im Arbeitskreis 55Plus. Im Wanderverein hat er Sitz und Stimme im Vorstand – und über diese Tätigkeiten hinaus habe Maillinger immer auch ein offenes Ohr für die Sorgen seiner Umgebung. Für all das und noch mehr dankte die Rathauschefin mit einer herzlichen Umarmung und einem Geschenk.

Hoyer nahm den Seniorenadvent und die Verabschiedung Maillingers aber auch zum Anlass, den Senioren „ein herzliches Grüß Gott“ zu sagen und sich für die Adventsfeier zu bedanken. Das Jahr 2016 sei „rasend schnell vergangen“, stellte sie fest, es sei „wieder viel geleistet worden von euch allen“. Wenn man in die Medien schaue, bekomme man leicht das Gefühl, dass „die Welt aus den Fugen gerät“. Aber: „Bei uns ist die Welt noch in Ordnung“, freute sich Hoyer.

Max Maillinger hielt sich bei all dem Lob und bei all der Dankbarkeit wie immer im Hintergrund. Er bedankte sich nur kurz mit der Feststellung, dass das alles zu viel Lob sei, er freute sich aber doch sichtlich.

Raimund Lex

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