Langenbachs Bürgermeisterin Susanne Hoyer (l.) und Gemeinderätin Christine Stein
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Die Verdienstmedaille in Bronze sowie eine Urkunde und Blumen überreichte Bürgermeisterin Susanne Hoyer (l.) an Christine Stein.

Für großes kommunales Engagement

„Entscheidend eingebracht“: Ex-Vizebürgermeisterin Stein mit kommunaler Dienstmedaille gewürdigt

Große Ehre für Gemeinderätin Christine Stein (CSU): Sie hat die Verdienstmedaille in Bronze erhalten - Würdigung für ein unfassbar umfangreiches Engagement.

Langenbach - Der Freistaat hat der Ex-Vizebürgermeisterin und Ex-Kreisrätin aus Langenbach für ihr langes kommunales Wirken die Verdienstmedaille in Bronze verliehen. Die besonderen Verdienste, die sich Christine Stein (68) während ihres 30-jährigen Engagements in der Kommunalpolitik erworben habe, sei nicht leicht in Worte zu fassen. Bürgermeisterin Susanne Hoyer holte bei ihrer Lobrede weit aus.

Denn Stein hat die Entwicklung der Gemeinde maßgeblich geprägt. Als Vizebürgermeisterin an der Seite des damaligen Rathauschefs Josef Brückl, als langjährige CSU-Vorsitzende und nicht zuletzt als Jugendreferentin. So war Stein etwa Gründungsmitglied des Jugendtreff-Vereins. Bis heute ist sie im Vorstand des inzwischen, wie sich Hoyer ausdrückte, „professionalisierten“ Jugendtreffs tätig.

Stein hat sich „ganz entscheidend“ eingebracht

Außerdem war sie treibende Kraft und lange Jahre Organisatorin des Ferienprogramms. Sie hat unter anderem den „Tag der Jugend“ in Langenbach ins Leben gerufen. Auch an der Entstehung der Jugendfeuerwehr war die Geehrte federführend beteiligt. „Du hast Dich in ganz entscheidenden Bereichen eingebracht“, lobte Hoyer bei der Verleihung der Verdienstmedaille.

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Stein ist 1989 in den CSU-Ortsverband eingetreten. Bereits 1990 wählte man sie in den Gemeinderat. „Mit viel Herzblut vertrat sie die Gemeinde sechs Jahre lang als 2. Bürgermeisterin“, sagte Hoyer. In Steins Laufbahn standen eine ganze Reihe von Entscheidungen und Projekte an, die maßgeblich für die Entwicklung von Langenbach waren, wie Hoyer deutlich machte.

In die Ära von Stein fallen auch die neuen Kitas

Als herausragende Beispiele nannte sie etwa den Erwerb und die Sanierung des Gasthofs „Alter Wirt“, den Neubau von Kindergärten mit Kinderkrippe in Langenbach und Niederhummel sowie den Ausbau des Radwegenetzes. Auch zur Verbesserung des Hochwasserschutzes, der Wasserversorgung und der Kanalisation hat Stein beigetragen. Darüber hinaus hat sie als Gründerin und Vorsitzende der Agenda 21 an der Erstellung eines Aktionsprogramms mitgearbeitet.

Eine Menge von Aufgaben und Verdiensten, die man Hoyer zufolge gar nicht genug wertschätzen könne. Die Hochgelobte selbst, die von 2002 bis 2014 auch im Kreistag ihre Ideen und Tatkraft einbrachte, sagte zu alldem bescheiden: „Danke, sehr viel Ehre auf einmal.“

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