Ein Telekommunikations-Sendemast.
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Wie sieht es in Langenbach mit dem 5G-Netzausbau aus? Diese und weitere Fragen kamen jetzt im Gemeinderat zur Sprache. (Symbolbild)

Gemeinde-Verantwortliche geben Auskunft

Langenbacher Fragerunde zu Blackout-Risiko, 5G-Netz und Dorfbrunnen-Metzgerei

Wie weit ist Langenbach beim 5G-Netz? Kann Bürgern ein Strom-Blackout drohen? Und was hat es mit der neuen Metzgerei auf sich? Im Gemeinderat gab‘s nun Antworten.

Langenbach – Die ehemalige FWO-Gemeinderätin Elfriede Bärwinkel hat die Zuhörer-Fragerunde der jüngsten Corona-Krisensitzung des Gemeinderats im Alleingang bestritten. Sie lieferte drei Beiträge verschiedener Brisanz.

Zunächst warf Bärwinkel die Frage auf, ob ein „Blackout“ in der Stromversorgung wie jüngst in Wien auch in Langenbach denkbar wäre und wie das zu verhindern sei. „Wie ist die Gemeinde auf so etwas eingestellt, kommt das Thema irgendwann auf die Tagesordnung?“ Außerdem wollte sie wissen, wie es auf Gemeindegebiet mit einem Ausbau des 5G-Netzes aussehe, ob es ein Gesamtkonzept gebe und neue Masten aufgestellt würden. Interessant aus ihrer Sicht wäre auch zu wissen, ob die Gemeinde dazu Baurecht schaffe.

Schließlich spielte Bärwinkel noch auf einen Artikel im „Langenbacher Kurier“ an, wonach im ehemaligen Wirtshaus Am Dorfbrunnen eine Verkaufsstelle für eine Metzgerei eröffnet worden sei. Ihre Fragen hierzu lauteten: Für wie lange ist das gedacht, ist das ein Dauerzustand? Ist die Räumlichkeit überhaupt dafür geeignet und inwieweit hat die Gemeinde das geplant?

Geschäftsleiter und Vize-Bürgermeister geben Auskunft

Zu einem „Blackout“ sagte Geschäftsleiter Bernhard Götz: „Wir haben überall Stromaggregate und unsere Versorger haben immer einen Plan B.“ Für wie lange das reiche, könne er allerdings nicht sagen, schränkte Götz ein. Gleichzeitig zeigte er sich zuversichtlich, dass das Kraftwerk in Anglberg Schwankungen jederzeit abfangen könne. Zur 5G-Anfrage erklärte der Geschäftsleiter: „Anfragen von Telekom-Unternehmen haben wir häufiger, aber zur Zeit liegt kein Bauantrag vor.“

In Sachen Verkaufsstelle Wirtshaus „Am Dorfbrunnen“ erklärte Vize-Bürgermeister Rudolf Götz, dass die besagte Nutzung bis 31. Juli begrenzt sei. Man habe das Thema in der vorvergangenen Sitzung nichtöffentlich behandelt und Bürgermeisterin Susanne Hoyer ermächtigt, einen entsprechenden Pachtvertrag mit der Betreiberin der „Ampertaler Rinderzucht Wagner“ abzuschließen. Rudolf Götz zufolge eignen sich die Räume demnach sehr wohl. Schließlich seien Kühlung und technische Voraussetzungen gegeben. Er sprach von einer „Win-Win-Situation“. Außerdem seien die Öffnungszeiten der Verkaufsstelle auf drei Tage im Monat beschränkt. „Davon wird die Technik sicher nicht schlechter“, sagte der Vize-Bürgermeister im Hinblick auf eine angestrebte erneute gastronomische Nutzung des ehemaligen Gasthauses am Dorfbrunnen in Niederhummel.

Alexander Fischer

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