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Weiterhin eine wichtige Anlaufstelle: Der Erhalt des Jugendtreffs an der Hagenaustraße ist gesichert. Der Trägerverein unter der Leitung von Michael Funk besteht fort.

Neue Vorstandschaft

Langenbacher Jugendtreff wieder auf Kurs: Trägerverein macht weiter

Langenbach - Die zuletzt prekäre Situation im Jugendtreff hat sich entspannt. Der Trägerverein hat eine neue Vorstandschaft ins Amt gesetzt. Somit ist der Fortbestand der Einrichtung bis auf Weiteres gesichert.

Der neue Vorsitzende Michael Funk ist der alte. Eine gute Nachricht für die Jugendlichen und auch eine gute Nachricht für Bürgermeisterin Susanne Hoyer. Die hat auf Nachfrage jetzt die jüngste Entwicklung beim Trägerverein und damit im Jugendtreff bestätigt.

Demnach hat sich Funk nun doch entschlossen, noch einmal anzutreten und die Geschicke des Jugendtreffs an der Hagenaustraße zu lenken – und zwar zusammen mit Daniela Schönberger, die als Betreuerin in den Anfangsjahren schon einmal mit im Team gewesen war. Sie trat die Nachfolge der stellvertretenden Vorsitzenden, Bettina Huber, an.

Für besonders erfreulich erachtete es Hoyer, dass es aus den Reihen der Jugendlichen drei Personen gibt, die künftig als Beisitzer mitwirken. Zur Leitung im JUT gehören auch Schriftführer Andreas Löffler und Kassierin Monika Schulz. Als Kassenrevisoren fungieren Christine Stein und Josef Wesan. Hinzu kommt ein mehrköpfiger Betreuerstab mit sozialpädagogischer Fachkenntnis, der sich über eine Aufwandsentschädigung der Gemeinde an den Trägerverein finanziert.

Der jetzt getroffenen Entscheidung gingen laut Hoyer mehrere Gespräche voraus. Als eine Schlüsselfigur könnte man Andrea Löffler vom Kreisjugendring betrachten, die kürzlich eine von der Gemeinde getragene Teilzeitstelle angetreten hat. Dadurch hat man fachlich fundierte Voraussetzungen für die Führung des Jugendtreffs geschaffen. Löffler nimmt ihre Tätigkeit seit 1. April wahr. Eine nicht unerhebliche Entscheidung: Denn damit war wohl auch die Grundlage für Funk gegeben, seine Tätigkeit trotz angestiegener beruflicher Belastungen weiterzuführen.

„Ich freue mich sehr“, sagte Hoyer zur Entwicklung beim Jugendtreff. Gerade dann, als eine Jugendpflegerin angestellt worden sei, wär es doch schade gewesen, hätte man keinen Ausweg gefunden. „Wir nehmen die Aufgabe sehr ernst“, stellte die Rathauschefin klar. Wirklich in Gefahr gesehen habe sie den Jugendtreff nicht. Soll heißen: Man hätte in jedem Fall eine Lösung für eine so wichtige Einrichtung wie den Jugendtreff gefunden.

Alexander Fischer

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