Die Führungsriege der Langenbacher Laienspieler hat sich jetzt etwas breiter aufgestellt: (v. l.) Beisitzerin Michaela Wüst, Schriftführer Rainer Summer, Beisitzer Josef Feger, Beisitzer Florian Apold, 2. Vorsitzender Jakob Zörr, 1. Vorsitzende Gisela Bernbeck und Kassierin Fatima Tetzlaff. af
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Die Führungsriege der Langenbacher Laienspieler hat sich jetzt etwas breiter aufgestellt: (v. l.) Beisitzerin Michaela Wüst, Schriftführer Rainer Summer, Beisitzer Josef Feger, Beisitzer Florian Apold, 2. Vorsitzender Jakob Zörr, 1. Vorsitzende Gisela Bernbeck und Kassierin Fatima Tetzlaff.

Neuwahlen: Gisela Bernbeck bleibt Vorsitzende

Langenbacher Laienspieler wollen ab Herbst wieder auf der Bühne stehen

Die Laienspielgruppe Langenbach sehnt sich nach Publikum, nach der Bühne und einem Vereinsleben, wie es vor Corona war. Ab Herbst wollen die Theaterspieler wieder auf der Bühne stehen.

Langenbach - Sich wieder richtig treffen, am Ende sogar wieder miteinander proben können, das geht einer eingeschworenen Gemeinschaft wie den Langenbacher Laienspielern natürlich ab. Deshalb verwunderte es auch nicht, dass die gut 30 Teilnehmer an der Jahreshauptversammlung im Bürgersaal beim Alten Wirt gar nicht genug davon bekommen konnten, von dem ersten persönlichen Treffen seit langem. Wie die Vorsitzende Gisela Bernbeck in ihrem Bericht deutlich machte, hatte während der Corona-Zeit vieles nur noch „online“ stattfinden können.

„Plötzlich war alles stillgelegt, Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, bedauerte Bernbeck. Vor allem galt dies für das komplett der Pandemie zum Opfer gefallene Jubiläum, dem 35-jährigen Bestehen der Laienspielgruppe, das man 2020 laut Bernbeck in großem Stil feiern habe wollen. Viel mehr als eine Beteiligung am Faschingsumzug ist aber dabei nicht mehr herausgesprungen.

Die Vorsitzende richtete den Blick indes schon wieder nach vorne. Jetzt, da Proben und das Vereinsleben aufgrund der Corona-Lockerungen wieder möglich seien, plane man für Oktober, wieder Theater zu spielen. Sowohl die jungen Laienspieler (JuLa) als auch die Erwachsenen wollen dann einen Einakter zur Aufführung bringen. Auch eine Weihnachtslesung stehe auf dem Programm, kündigte Bernbeck an. „Langfristige Planungen können wir aber leider noch nicht machen, es weiß keiner, was uns morgen ins Haus steht“, gab sie zu bedenken.

Unabhängig davon, hat der Verein die Weichen für die Zukunft neu gestellt. So hat die Versammlung etwa einer neuen Satzung zugestimmt, wonach es künftig eine erweiterte Vorstandschaft gibt, die aus bis zu vier Beisitzern bestehen soll. Bei den anstehenden Neuwahlen hat man das gleich in die Tat umgesetzt und das erweiterte Gremium mit Nachwuchsleuten wie Michaela Wüst, Josef Feger, Florian Apold und Christian Haller besetzt. Außerdem wählte die Versammlung Rainer Summer (35) zum neuen Schriftführer. Der tritt damit die Nachfolge seiner Mutter, Christa Summer, an.

Der Ensemble-Leitung für den Nachwuchs, die neben der JuLa auch aus den „Küken“ besteht, übernimmt Beisitzerin Michaela Wüst. Sie tritt damit teilweise in die Fußstapfen von Susanne Weber, die sich bis dato um die „Küken“ gekümmert hat, sich aber jetzt verstärkt ihrem Studium widmen will. Unterstützung bei der Betreuung der JuLa erhält Wüst künftig von Judith Summer.

Strittig war am Ende noch, ob man Jahreshauptversammlungen künftig auch „online“ durchführen können soll. Die Versammlung rang sich nach eingehender Debatte mit vier Gegenstimmen dazu durch. „Ich hoffe, dass wir es nie brauchen werden“, sagte die scheidende Schriftführerin Christa Summer dazu.

Am Ende lüftete Bernbeck noch das Geheimnis, worum es sich bei dem neuen Stück der Laienspielgruppe handelt. Es ist ein komödiantischer Einakter, der den Titel „Feine Gesellschaft“ trägt. Vorwiegend heiter geht es auch bei der kurzen Krimi-Komödie „6,6 Morde pro Stunde“ zu, die die jungen Theaterspieler aufführen werden.

Alexander Fischer

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